Bei mehreren geplanten Straßensanierungen in Halver kommt es zu Verzögerungen. Während die Sanierung der L528 möglichst noch in diesem Jahr starten soll, werden die Arbeiten an der Mühlenstraße und der Hagener Straße auf das kommende Jahr verschoben.

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Eigentlich sollten in diesem Jahr mehrere Straßenprojekte in Halver umgesetzt werden. Doch inzwischen ist klar: Nicht alle geplanten Sanierungen lassen sich wie vorgesehen realisieren.

Bei der Sanierung der L528 gibt sich die Verwaltung weiterhin optimistisch. „Wir sind final in den Gesprächen“, erklärt Michael Schmidt, Leiter des Fachbereichs Bauen, Umwelt und Klimaschutz. „Wir versuchen, dieses Jahr noch an den Start zu gehen.“

Mühlenstraße und Hagener Straße werden verschoben

Anders sieht es bei der Mühlenstraße aus. „Die Mühlenstraße werden wir dieses Jahr nicht mehr angehen können“, erklärt Schmidt. Auch die Sanierung der Hagener Straße wird nicht wie ursprünglich vorgesehen umgesetzt. Beide Projekte sollen stattdessen im kommenden Jahr weiterverfolgt werden.

Grund für die Verzögerungen sind unter anderem die personellen Kapazitäten. „Wir hatten uns mehr vorgenommen, aber wir haben personell auch seit einem Vierteljahr stark zu kämpfen“, sagt Schmidt.

Was passiert mit den eingeplanten Mitteln?

Die Verschiebungen warfen auch bei den Fraktionen Fragen auf. Andreas Hesse (CDU) wollte unter anderem wissen, was mit den rund eine Million Euro geschieht, die für die Straßenprojekte vorgesehen sind. Konkret ging es um die Frage, ob die Summe im kommenden Jahr zusätzlich zum dort vorgesehenen Investitionsvolumen zur Verfügung steht.

Aus der Verwaltung wurde klargestellt, dass die Mittel nicht einfach für andere Projekte verwendet werden sollen. Gleichzeitig müsse jedoch berücksichtigt werden, ob das Bauamt die entsprechenden Vorhaben mit den vorhandenen personellen Ressourcen überhaupt bewältigen könne.