Die Sanierung des Sportplatzes Ihmert an der Haßbergstraße geht Anfang Oktober weiter, erklärt die Stadt Hemer am Montag, 14. September. Die Firma Sachse Sportplatzbau aus Witten werde die Arbeiten am Schotteruntergrund und an der Drainage übernehmen. Die Bauphase soll rund zehn Wochen dauern. Mit einer Freigabe des Platzes vor dem Winter sei daher nicht zu rechnen.
Untergrund und Drainage müssen erneuert werden
Beim Ausbau des alten Kunstrasens zeigte sich, dass der vorhandene Schotteruntergrund die technischen Anforderungen nicht erfüllt. Auch die Drainageleitungen müssen erneuert werden. Diese zusätzlichen Arbeiten gehörten nicht zum ursprünglichen Auftrag und führten zu einer Unterbrechung der Sanierung. Die Stadt musste die Arbeiten neu ausschreiben. „Nun können die Arbeiten am Untergrund und an der Entwässerung beginnen“, teilt die Stadt Hemer mit. Insgesamt kostet die Sanierung rund 780.000 Euro.
Wetter setzt enge Grenzen
„Angesichts der Jahreszeit und der sinkenden Temperaturen ist es jedoch – gerade in Hemers höchstgelegenem Stadtteil – ein ambitioniertes Ziel, den Sportplatz noch bis zum Jahresende wieder für den Spielbetrieb freizugeben“, bremst die Stadtverwaltung die Euphorie.
Insbesondere für den Einbau der elastischen Tragschicht seien dauerhaft Außentemperaturen von mindestens zehn Grad Celsius erforderlich. „Realistisch betrachtet rechnen wir deshalb nicht damit, dass die Gesamtmaßnahme noch vor oder während des Winters 2026/2027 abgeschlossen werden kann.“
FV Ihmert/Bredenbruch weicht nach Altena aus
Für den FV Ihmert/Bredenbruch bedeutet die Verzögerung weitere Einschränkungen. Der Verein habe nach Angaben der Stadt Hemer bereits signalisiert, dass seine „Heimspiele“ zunächst in Altena austragen werden können. „Sollten sich dabei terminliche oder organisatorische Schwierigkeiten ergeben, wird die städtische Sportverwaltung den Verein bei der Suche nach Alternativen unterstützen“, kündigt die Stadt Hemer an.









