Nach Jahren mit Regen und kühlen Temperaturen konnte das I-Rock-Festival in der Immecke endlich wieder unter idealen Bedingungen stattfinden. Strahlender Sonnenschein, ein deutlich größerer Besucherandrang und ein abwechslungsreiches Musikprogramm sorgten am Pfingstsonntag für beste Stimmung. Von internationalen Austauschbands über lokale Künstler bis zu den beliebten Immecke-Allstars feierten Musiker und Publikum gemeinsam ein friedliches Festival voller Musik, Gemeinschaft und guter Laune.
Endlich wieder Festivalstimmung unter blauem Himmel: Das I-Rock-Festival in der Immecke zeigte sich am Pfingstsonntag von seiner besten Seite. Nach mehreren Jahren mit kühlem und regnerischem Wetter konnten Organisatoren, Helfer, Musiker und Besucher diesmal bei strahlendem Sonnenschein feiern. Entsprechend groß war die Freude auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks.
Auch die Besucherzahlen entwickelten sich erfreulich. Bereits am frühen Nachmittag strömten zahlreiche Gäste auf das Festivalgelände. „Der Besucherandrang unterscheidet sich positiv von den Vorjahren“, stellte Carsten Langenbach vom I-Rock-Verein erleichtert fest.
Den musikalischen Auftakt gestaltete der Frauenchor FemmeVokal in der Scotch Corner. Die Sängerinnen um Chorleiter Christoph Ohm, die sich selbst augenzwinkernd als „Feuerwehrkapelle von Immecke“ bezeichnen, eröffneten bereits zum dritten Mal das Festivalprogramm. Mit Liedern wie „Rolling in the Deep“, „Always“ und „Walk of Life“ sorgten sie für beste Stimmung. Später folgten unter anderem „Everybody Needs Somebody to Love“, „Bohemian Rhapsody“ und „It's My Life“, wofür der Chor begeisterten Applaus erhielt.
Der Auftritt von FemmeVokal steht exemplarisch für die Vielfalt des Festivals. Neben Rockmusik bietet das I-Rock-Festival seit Jahren Raum für unterschiedliche Musikrichtungen und generationsübergreifende Begegnungen. Auch die zahlreichen Familien und Kinder auf dem Gelände unterstrichen den familiären Charakter der Veranstaltung.
Vielfalt und internationale Begegnungen prägen das Festival
Auf der Hauptbühne folgten anschließend die schottische Austauschband Meep, die Leipziger Formation 5Raumfenster sowie die Mendener Band Merizm, die in diesem Jahr auch als deutsche Austauschband in Schottland auftrat. Der internationale Bandaustausch zwischen Deutschland und Schottland feiert sein 30-jähriges Bestehen. Trotz früher Auftrittszeiten gelang es den Bands, das Publikum schnell für sich zu gewinnen.
Im weiteren Verlauf des Programms standen Magic Bullet, Exposed to Noise und Trip auf der Bühne. Für einen der Höhepunkte des Abends sorgte schließlich die Ska-Band Relativ Rapid, die die Stimmung vor der Bühne noch einmal deutlich anheizte.
Besonderen Kultstatus genießen seit Jahren die Immecke-Allstars. Rund um die Brüder Carsten und Stefan Langenbach versammeln sich Musiker aus verschiedenen Bands und Ländern, um bekannte Rock- und Popsongs zu interpretieren. Mit Titeln wie „Go Your Own Way“, „Word Up“, „Breaking the Law“ und „Suicide“ sorgten sie für ausgelassene Stimmung und große Begeisterung beim Publikum.
Während der Umbaupausen bot die Scotch Corner weitere musikalische Höhepunkte. Mike the Piper, Miss Madison und Ellis Hurley trafen dort auf aufmerksame Zuhörer und rundeten das abwechslungsreiche Programm ab.
Musik, Organisation und Gemeinschaft gehen Hand in Hand
Hinter den Kulissen zeigte das I-Rock-Team erneut eine beeindruckende organisatorische Leistung. Ob Bühnenumbauten, Versorgung der Gäste oder Betrieb der Thekenmeile – die vielen Helfer arbeiteten Hand in Hand. Lange Wartezeiten blieben aus, stattdessen prägten Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft das Bild auf dem gesamten Gelände.
Am Ende blieb das Fazit eines gelungenen Festivaltages: Das I-Rock-Festival 2026 präsentierte sich als friedliche, fröhliche und bestens besuchte Veranstaltung mit viel Musik, guter Stimmung und echter Festivalatmosphäre.








