Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) drängt auf eine zügige Umsetzung des Sonderprogramms Straßeninfrastruktur Südwestfalen. Bei einem ersten Austausch mit dem neuen Technischen Direktor von Straßen.NRW, Christoph Jansen, ging es zudem um die Situation der Straßeninfrastruktur in der Region, die Baustellenkoordination und eine engere Zusammenarbeit.
Das Sonderprogramm soll insbesondere Straßen entlasten und sanieren, die während der jahrelangen Sperrung der A45 stark vom Ausweichverkehr betroffen waren. SIHK-Vizepräsident Marc Simon begrüßte das Programm, mahnte jedoch eine zügige Umsetzung an.
„Jetzt müssen die vorgesehenen Sanierungen aber auch so schnell wie möglich umgesetzt werden“, erklärte Simon, der zugleich Vorsitzender des SIHK-Verkehrsausschusses ist. Auch bei problematischen Infrastrukturprojekten brauche die Wirtschaft Planungssicherheit. Als Beispiel nannte Simon die Lennebrücke der B236 in Nachrodt-Wiblingwerde. Dort sei eine „verlässliche Perspektive“ für die Unternehmen in der Region erforderlich.
Gudrun Winner-Athens, Ehrenmitglied der SIHK-Vollversammlung, verwies auf die Bedeutung funktionierender Verkehrswege für die heimische Wirtschaft. „Eine leistungsfähige und verlässliche Straßeninfrastruktur ist für unsere Unternehmen eine zentrale Voraussetzung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Erreichbarkeit und funktionierende Transportwege müssten gewährleistet sein. Deshalb sei ein enger Austausch zwischen Wirtschaft und Straßen.NRW wichtig.
Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Koordination von Baustellen. Die SIHK will gemeinsam mit Straßen.NRW und der Landesverkehrszentrale NRW dafür werben, dass weitere Kommunen das digitale System TIC-Kommunal nutzen. Baustellen sollen dadurch früher sichtbar und Maßnahmen verschiedener Straßenbaulastträger besser aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist es, vermeidbare zusätzliche Verkehrsbelastungen zu verhindern.
Die SIHK kündigte an, den Austausch mit Straßen.NRW kontinuierlich fortzusetzen.








