Welche Spuren hat der Kolonialismus im Sauerland hinterlassen? Dieser Frage gehen Dr. Fabian Fechner und Barbara Schneider M.A. am Mittwoch, 7. Oktober, ab 18 Uhr auf Burg Altena nach. Die Freunde der Burg Altena laden zu dem Vortrag „Sauerland und Kolonien – Geschichte einer ungeahnten Verbindung“ ein.
Im Festsaal des Restaurants auf Burg Altena zeigen die beiden Referenten anhand konkreter Beispiele, welche kolonialen Bezüge sich auch in Altena finden lassen. Dabei geht es unter anderem um Lebensläufe, Denkmäler, Straßennamen und ehemalige Vereine.
Fechner und Schneider lehren an der FernUniversität in Hagen im Lehrgebiet „Geschichte Europas in der Welt“. Seit 2018 beschäftigen sie sich in Lehrveranstaltungen, Projekten, Vorträgen und Veröffentlichungen mit der kolonialen Vergangenheit Westfalens. Mit dem Ansatz „Kolonialismus vor Ort“ richten sie den Blick bewusst auch auf ländliche Regionen und kleinere Städte.
Der Vortrag spannt dabei einen zeitlichen Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Thematisiert werden unter anderem koloniale Unterwerfung, Exotismus und völkische Vorstellungen, aber auch Solidarität und die Rolle christlicher Konfessionen.
Termin: Mittwoch, 7. Oktober, 18 Uhr, Festsaal des Restaurants auf Burg Altena.







