Abends auch zwischen den Haltestellen aussteigen - das sorgte im Rheinland für Schlagzeilen. „Bieten wir auch an“, heißt es bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG).

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Der Service soll den Heimweg sicherer machen, Wege von Bus zum Zielort verkürzen. Ein Angebot, mit dem die Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs vor allem Frauen entgegenkommen wollen. „Das haben wir auch,“ teilte MVG-Sprecher Sebastian Bittrich auf Anfrage mit. Fahrgäste der MVG können nach 20 Uhr auch zwischen zwei Haltestellen aussteigen, um damit schneller oder sicherer zum Ziel zu gelangen. „Sofern es die Verkehrslage hergibt“, schränkt Bittrich ein.

Ein Stopp im Halteverbot oder an unübersichtlichen Stellen scheidet somit aus. Zudem sollte das Fahrpersonal rechtzeitig informiert werden. „Am besten ein bis zwei Haltestellen vorher“, rät der MVG-Sprecher. Dann sollte man angeben, wo man liebsten aussteigen möchte. Wie häufig Fahrgäste davon Gebrauch machen, kann Bittrich nicht sagen. Offenbar sind es eher Einzelfälle. Möglicherweise ist der Service nicht so bekannt. Auch auf der MVG-Homepage findet sich auf Anhieb kein Hinweis.

Klar ist aber, dass der Service im gesamten Streckennetz angeboten wird. Die Möglichkeit des individuellen Stopps besteht nach 20 Uhr auf städtischen ebenso wie auf ländlichen Routen, bestätigt Bittrich. Immer in Absprache mit dem Fahrpersonal.