Nicht den sicheren Weg, sondern den Direktesten würden die Gesamtschüler über die Friedrich-Ebert-Straße zwischen Kastanienallee und der Straße Am Krähennocken nutzen – das beobachtet die FWG-Fraktion seit 2012.
Die Gefahr: Die Fußgänger überqueren nicht nur zwei Fahrspuren, sondern auch eine Abbiegespur. Die etwa dreißig Meter entfernte Verkehrsinsel (Höhe Haus 252) bliebe zumeist ungenutzt.
Schülerlotsen oder Weg-Sperrung?
Vor elf Jahren stellten die Freien Wähler (damals noch „Pro Kierspe“) einen Fraktionsantrag an den Rat der Stadt, um die Verwaltung zu beauftragen, „umgehend die Querungshilfen an der Friedrich-Ebert-Straße/L528 in Höhe Nordpol auf ihren Nutzen zu überprüfen“ – für mehr Sicherheit an der damaligen Gaststätte „Zum Nordpol“, der heutigen „Koeniqx Lounge“. Das Ergebnis: „Antrag abgelehnt“.
Rund ein Jahrzehnt und ein großes Verkehrsaufkommen später, stelle sich die Frage nach der Verkehrssicherheit für die Gesamtschüler erneut. Monika Hofmann und Nico Howorka von den Freien Wählern möchten das Thema wieder auf die politische Agenda verschiedener Gremien setzen.
„Wir denken quer“, so die FWG-Vertreter, um neue Lösungsansätze zu finden. Ihre Vorschläge heute: Die Öffnung zum Gesamtschulgelände wieder dicht zu machen oder Schülerlotsen einzusetzen. Die vier bisherigen Verkehrsinseln auf rund 350 Metern reichten nicht aus.

Beide Optionen müssten mit der Gesamtschule und mit der Stadt abgesprochen werden.
Und auch die neue Arbeitsgruppe Verkehr in Kierspe, deren Mitglieder in der Ratssitzung von Dienstag, 19. September, verkündet worden sind, solle sich damit befassen. „Einen Fraktionsantrag werden wir nicht mehr stellen“, verriet Peter Christian Schröder gegenüber LokalDirekt. „So eine Lösung kann man nicht von Mehrheiten abhängig machen. Hier sind etwa rechtliche Vorgaben zu beachten.









