Es kamen nicht nur Besucher, die sich über die Herstellung von Schmiedearbeiten oder der Verarbeitung vom Kunststoff-Vorläufer Bakelit informieren wollte, sonder auch Wanderer fanden in den ehemaligen Fabrikhallen eine Möglichkeit für Rast und Einkehr. Dass hier an den offenen Tagen leckere Kuchen und Torten angeboten werden, ist inzwischen kein Geheimnis mehr.
Gäste, die den Schleiper Hammer regelmäßig besuchen, dürften sich über den Flohmarkt gewundert haben, stöberten aber gerne in den Angeboten. Zahlreiche spannende Schnäppchen, auch historische Gegenstände warteten darauf, in gute Hände zu kommen. Das hat in einigen Fällen auch geklappt. Doch insgesamt hätten sich die fleissigen Helfer schon mehr Besucher gewünscht, hatten sich aber wegen des Datums zum Ende der Sommerferien wenig Illusionen gemacht. Dennoch: Spaß machte es allen Beteiligten, zumal der Austausch untereinander auch recht rege war.
Wer häufig zum Schleiper Hammer kommt, wird immer mal wieder etwas Neues entdecken, wobei eine große Herausforderung darin besteht, die bereits vorhandenen Maschinen und Exponate „artgerecht“ zu betreiben. Das ist mitunter auch eine Frage der Versorgung mit Materialien.


So kann der Mitwirkende Manfred Völker mal wieder „seine“ Bakelit-Pressen zum Leben erwecken. Das ist mitunter kniffelig, denn auch an ihnen nagt – trotz solider und langlebiger Bauweise – der Zahn der Zeit. Problematischer als die Maschinen selbst ist aber der Nachschub von Bakelit. Auf absehbare Zeit dürfte der Vorrat von rund einer halben Tonne des raren Werkstoffes noch reichen, um die allseits beliebten Bakelitdosen mit Kiersper Wappen in kleinen Stückzahlen zu fertigen. Dennoch freut man sich über jeden Sack Granulat, der zum Schleiper Hammer kommt.










