Die Züge der Linie RB 91 enden weiterhin in Letmathe. Wegen erneut verlängerter Bauarbeiten zwischen Letmathe und Altenhundem können sie auch ab dem 2. November nicht wie vorgesehen wieder bis Altenhundem fahren. Nach Angaben des Bahnunternehmens VIAS sollen die Arbeiten nun bis zum 14. November dauern.

Überregionale Nachrichten

Zwischen Letmathe und Welschen Ennest soll der Schienenersatzverkehr fortgeführt werden. Zusätzlich ist weiterhin ein stündlicher Schnellbus für die Linie RE 34 zwischen Hagen und Siegen vorgesehen. Dieser fährt ohne Zwischenhalt über die Autobahn.

VIAS kritisiert Information ohne ausreichenden Vorlauf

Die Verantwortung für die Bauarbeiten und deren zeitliche Steuerung liegt bei DB InfraGO. VIAS hat nach eigenen Angaben keinen Einfluss auf die Durchführung und Dauer. Über die erneute Verlängerung sei das Unternehmen erst am Vorabend des geplanten Bauendes am 30. Oktober informiert worden. Zuvor habe sich der Abschluss bereits mehrfach verschoben.

VIAS-Geschäftsführer Thomas Eßer kritisiert insbesondere die kurzfristige Mitteilung: „Ohne jeglichen Vorlauf und innerhalb weniger Tage müssen wir Fahrpläne, Personalplanung, Ersatzverkehr und Fahrgastinformation erneut anpassen. Unter diesen Voraussetzungen ist eine verlässliche Planung kaum möglich.“

Von DB InfraGO erwartet Eßer, dass Änderungen mit solchen Auswirkungen künftig deutlich früher und verbindlich kommuniziert werden.

Elektronische Auskünfte können vorübergehend abweichen

Auch die Fahrplandaten in den elektronischen Auskunftsmedien müssen erneut angepasst werden. Die notwendigen technischen Prozesse benötigen laut VIAS einen entsprechenden Vorlauf. Voraussichtlich erst ab Mittwoch, 4. November, sollen die geänderten Verbindungen dort vollständig dargestellt werden. Bis dahin können die Angaben zur RB 91 noch abweichen.

Eßer bittet die Fahrgäste um Verständnis: „Auch wenn VIAS die Ursache nicht beeinflussen kann, möchten wir uns für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigen und um Verständnis bitten.“

Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass die Beschäftigten vor Ort keine Verantwortung für die Situation tragen. Sie seien selbst von den kurzfristigen Änderungen betroffen und arbeiteten daran, die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.