Der Neubau der Kreisstraße 11n zwischen Balve-Leveringhausen und Hemer-Ihmert rückt einen Schritt näher. Ab Montag, 26. Oktober, beginnt der Märkische Kreis mit vorbereitenden Rodungsarbeiten.
Zeitweise Vollsperrungen möglich
Während der Rodungsarbeiten muss der Märkische Kreis die Strecke aus örtlichen Gründen abschnittsweise zeitweise für den Durchgangsverkehr voll sperren. Wann genau die Sperrungen erfolgen, will der Kreis zu gegebener Zeit bekannt geben.
Baubeginn voraussichtlich 2028
Für die benötigten Flächen der gesamten K11n hat der Märkische Kreis inzwischen den Grunderwerb abgeschlossen. Dafür führte er Gespräche mit mehr als 20 Grundstückseigentümern. Als Nächstes beginnt die Ausführungsplanung, die bis Ende Januar 2027 abgeschlossen sein soll. Im zweiten Quartal des kommenden Jahres folgt das europaweite Ausschreibungsverfahren.
„Aus heutiger Sicht scheint ein Baubeginn in 2028 realistisch“, erklärte die Kreisverwaltung am Mittwoch, 14. Oktober. Der Märkische Kreis rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren und Gesamtkosten von etwa 18 Millionen Euro. Darin enthalten sind neben dem Straßenbau unter anderem Durchlässe, ein Regenrückhaltebecken und Ausgleichspflanzungen.
Überörtlich wichtige Verbindung
Die geplante Strecke verläuft durch die Stadtgebiete Altena, Balve, Hemer und Neuenrade. Bislang handelt es sich um Gemeindestraßen, die nach dem Ausbau zur Kreisstraße aufgestuft werden sollen. Die Verbindung dient bereits heute als Ausweichroute zur B 229, L 698 und B 515 und hat damit auch überörtliche Bedeutung.
Die Bezirksregierung Arnsberg stellte den Plan für den Neubau im November 2023 fest. Das Planfeststellungsverfahren hatte der Märkische Kreis gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW bereits 2015 beantragt.









