Der Bau des Kreisverkehrs in Heedfeld rückt einen entscheidenden Schritt näher. Der Rat der Gemeinde Schalksmühle hat Bürgermeister Christian Breddermann in seiner Sitzung am Montag, 6. Juli, mit großer Mehrheit beauftragt, die Kreuzungsvereinbarung mit Straßen.NRW zu unterzeichnen. Damit können die Planungen für den Umbau der Kreuzung an der Heedfelder und Sterbecker Straße weiter vorangetrieben werden.

Mit der Vereinbarung werden die rechtlichen, technischen und finanziellen Rahmenbedingungen für das Projekt festgelegt. Straßen.NRW übernimmt unter anderem Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung und Abrechnung. Nach Angaben der Verwaltung belaufen sich die geschätzten Hauptkosten auf rund 900.000 Euro. Hinzu kommen unter anderem Kosten für Grunderwerb, Vermessung, Verkehrssicherung und die Baufeldfreimachung, die ebenfalls vom Landesbetrieb getrieben werden.

Auf die Gemeinde entfallen dagegen die Kosten für zusätzliche Arbeiten an den Gehwegen, mögliche Anpassungen an gemeindeeigenen Kanalanlagen sowie ein Verwaltungskostenbeitrag auf den gemeindlichen Kostenanteil.

Kreisel soll gestaltet werden

Mit dem Beschluss legte der Rat außerdem den Grundstein für eine gestalterische Aufwendung des Kreisverkehrs. Die Gemeinde soll - ähnlich wie bei den Kreisverkehren im Ortskern - für eine besondere Bepflanzung sorgen und diese nach Ablauf der zweijährigen Entwicklungspflege durch Straßen.NRW dauerhaft unterhalten. Wie der Kreisverkehr künftig gestaltet wird, darüber soll der Bau- und Planungsausschuss zu einem späteren Zeitpunkt beraten.

Die vorbereitenden Arbeiten laufen bereits. Derzeit wird die Zufahrt zum Altdorf ausgebaut, die künftig die bisherige obige Anbindung ersetzen soll.