Der Kreisverkehr an der Autobahnauffahrt Lüdenscheid-Nord war in den vergangenen Wochen Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Nun hat der Rat in seiner Sitzung am Montag, 18. Mai, eine Entscheidung getroffen. Die Pflege des Kreisels soll an Straßen.NRW zurückgegeben werden.

Damit folgt der Rat der einstimmigen Empfehlung einer zuvor eingesetzten Arbeitsgruppe. Die bestehende Nutzungsvereinbarung mit Straßen.NRW aus dem Jahr 2010 soll nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt werden. Mit der Rückgabe geht auch die Pflegeverpflichtung für den Kreisverkehr zurück an den Landesbetrieb.

Der Kreisel hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen gesorgt. Vor allem während der mehrjährigen Sperrung der Rahmedetalbrücke war die Pflege durch den starken Umleitungsverkehr nur erschwert möglich. Zeitweise sorgte der verwilderte Zustand des Kreisverkehrs deshalb auch für politische Verärgerung.

Die CDU sprach sich während der Sitzung gegen die Rückgabe aus und beantragte stattdessen, zunächst die Pflegekosten ermitteln zu lassen. Außerdem sollte geprüft werden, ob der Kreisverkehr künftig mit einem identitätsstiftenden Symbol für Schalksmühle gestaltet werden kann. Der Antrag fand im Rat jedoch keine Mehrheit.

Mit der Kündigung der Vereinbarung entfallen für die Gemeinde künftig sowohl die laufenden Unterhaltungskosten als auch mögliche einmalige Wiederherstellungskosten.