Unbekannte haben an der Dränkerkampstraße in Meinerzhagen präpariertes Fleisch ausgelegt und damit den Tod eines Hundes verursacht. Nach Angaben der Polizei enthielt der Köder mehrere Rasierklingen.
Zustand des Tieres verschlechtert sich rapide
Eine Meinerzhagenerin meldete den Vorfall am Dienstagvormittag, 16. Juni, auf der Polizeiwache. Ihren Angaben zufolge beobachtete sie am Montagvormittag noch, wie ihr Hund etwas vom Boden aufnahm. „Die Halterin konnte nicht mehr rechtzeitig eingreifen“, erklärte die Polizei.
In den Stunden nach dem Vorfall verschlechterte sich der Zustand des Hundes deutlich. Eine Tierklinik operierte das Tier notfallmäßig, konnte es jedoch nicht retten. Der Hund verstarb in der Nacht.
Während der Operation entnahmen Tierärzte insgesamt zehn Rasierklingen sowie eine größere Menge Tatar aus dem Magen. „Die aufgefundenen Gegenstände belegen, dass der Köder gezielt präpariert wurde“, so die Polizei.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Die Polizei hat ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und sucht nun nach Zeugen, die in den vergangenen Tagen im Bereich der Dränkerkampstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
„Wer Personen gesehen hat, die möglicherweise Köder ausgelegt haben, soll sich dringend melden“, so die Polizei. Hinweise nimmt die Wache in Meinerzhagen unter der Telefonnummer 02354/9199-0 entgegen.








