Auf ging’s in die „RAuszeit“ nach Mühlen-Schmidthausen. Die Kinder starteten in verschiedenen Gruppen in ihr „handlungsorientiertes Naturforscher-Abenteuer“, so Nina Rudolph von der Pestalozzischule. Mit dabei: Eltern und Großeltern. „Spannende Experimente wurden durch lehrreichen Erklärungen ergänzt, das trockene Wetter machte den Ausflug perfekt“, so Rudolph.
Facettenaugen halfen den Schülern, die Welt durch die Augen von Insekten zu sehen. Mit rund zehntausend Einzelaugen, den Ommatidien, können Insekten sehen. Mit verschiedenen Vogelwasserpfeifen erhielten die Kinder außerdem die Möglichkeit, mit Hilfe von Atemluft und Wasser Vogelgezwitscher nachzuahmen.
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In den Pausen lauschten sie, welche Vögel der Umgebung in den „Gesang“ mit eingestimmt haben. Dass viele Tiere einen deutlich größeren Blickwinkel als wir Menschen haben, konnten die Kinder bei einem weiteren Experiment feststellen: Mit dem „Spy Eye“ konnten sie um 90 Grad versetzt sehen.
„Da es dabei so aussieht, als würde man dabei geradeaus schauen und man so heimlich manchen Zweibeiner beobachten konnte, sorgte zusätzlich für einige lustige Überraschungsmomente“, erinnerte sich Rudolph.
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Wie weit ein Raubvogel sehen kann, das konnten die Mädchen und Jungen der Pestalozzischule mit Hilfe von Ferngläsern bestaunen. Dieser kann nicht nur viele hundert Meter weit sehen, sondern sein Blickfeld scharfstellen. Auch das ahmten die Kinder nach und staunten über den „Adlerblick“.
Ihre Augen auf den Vergrößerungszoom einer Vogels stellen, konnten die Jungen und Mädchen mit Hilfe von Lupen nachahmen. Noch das kleinste Detail winziger Insektenkörper konnte so entdeckt werden.

Auch bei den beliebten Tier-Einheiten der „RAuszeit“ fehlte der experimentelle Teil nicht: Wieso sind die Finger eigentlich etwas schmierig, wenn man mit einem Schaf gekuschelt hat? Die Frage konnten die Kinder im Anschluss an ihren Besuch in Mühlen-Schmidthausen auch erklären: Das Fett ist ein natürlicher Regenschutz für die Tiere, das Wasser perlt ab. „Hier waren sich jedoch alle einig: Wir tragen dann doch lieber einen Regenmantel“, so Rudolph rückblickend.









