Die Partei Die Linke in Lüdenscheid schließt sich dem bundesweiten Protest gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung an und ruft am Montag, den 1. Juni, zu einer öffentlichen Kundgebung in Lüdenscheid auf.
Im Zentrum der Kritik steht die geplante „Agenda 2030“, die nach Ansicht der Linken einen beispiellosen Angriff auf die sozialen Sicherungsnetze und Arbeitnehmerrechte darstellt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr auf dem Sternplatz in Lüdenscheid.
„Wir erleben derzeit einen Frontalangriff auf die arbeitende Mitte und die Schwächsten in unserer Gesellschaft“, erklärt Otto Ersching, Sprecher der Linken im Lüdenscheid. „Wenn die Bundesregierung nun auch noch den 8-Stunden-Tag aufweichen will, trifft das gerade in einer stark durch die Industrie geprägten Stadt wie Lüdenscheid die arbeitenden Menschen besonders hart. Wir stehen als Linke fest an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften. Es kann nicht sein, dass Kürzungspolitik mit der Kettensäge gemacht wird, während Krisengewinnler unangetastet bleiben.“
Teil einer bundesweiten Bewegung
Die Linke Lüdenscheid fordert im Rahmen der bundesweiten Kampagne den sofortigen Stopp aller Armutsreformen. Lohn, Gesundheitsversorgung, Pflege und Rente müssten verlässlich gesichert werden. Um die Haushalte und die Wirtschaft zu entlasten, setzt sich die Partei zudem für einen strengen Gewinnmargendeckel bei Energie- und Kraftstoffkonzernen sowie für die Einführung einer Milliardärssteuer ein.
Die Kundgebung in Lüdenscheid ist Teil einer bundesweiten „Protestkaskade“, mit der Die Linke an die Tradition der Montagsdemonstrationen gegen die Agenda 2010 anknüpft. Eingeladen sind alle Menschen, Verbände und Bündnisse, die sich gegen den drohenden Sozialabbau wehren wollen.
„Wenn wir uns vor Ort zusammenschließen, können wir den Druck aufbauen, den es jetzt braucht. Wir laden alle Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider ein, am 1. Juni gemeinsam mit uns ein starkes Zeichen für ein würdevolles und bezahlbares Leben für alle zu setzen“, so Ersching abschließend.









