Das Netzwerk Hospizarbeit Plettenberg erweitert sein Angebot für Trauernde. Ab August lädt der Verein zu einem regelmäßigen Trauerfrühstück ein. Das neue Format soll Menschen nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen Raum für Austausch, Begegnung und Begleitung bieten.
Die erste Veranstaltung findet am Samstag, 8. August, von 9.30 bis 11.30 Uhr in den Räumen der Evangelischen Landeskirchlichen Gemeinschaft Plettenberg-Holthausen am Lehmweg 48b statt. Anschließend soll das Angebot vierteljährlich fortgesetzt werden. Ein weiteres Treffen ist für den 12. Dezember geplant.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Netzwerks entwickelten das Konzept gemeinsam mit der leitenden Koordinatorin und Trauerbegleiterin Hannah Franzen. Neben dem gemeinsamen Frühstück will das Netzwerk bei den Treffen unterschiedliche Aspekte von Trauer thematisieren.
„Trauer ist individuell und braucht gleichzeitig Verbundenheit“, sagt Hannah Franzen. Ziel sei es, Menschen dabei zu unterstützen, neue Wege im Umgang mit ihrem Verlust zu finden und gleichzeitig den Austausch mit anderen Betroffenen zu ermöglichen.
Das Angebot richtet sich an etwa zehn bis 15 Teilnehmer. Angesprochen sind Menschen, deren Verlust etwa sechs Monate bis zwei Jahre zurückliegt und die sich stabil genug fühlen, mit anderen über ihre Trauer zu sprechen.
Da das Trauerfrühstück als geschütztes Gruppenangebot konzipiert ist, ist vor der Teilnahme ein persönliches Vorgespräch erforderlich. Dabei prüfen die Beteiligten gemeinsam, ob das Angebot zur aktuellen Situation passt.
Hannah Franzen sowie mehrere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Netzwerks, die für die Sterbe- und Trauerbegleitung qualifiziert sind, begleiten die Teilnehmer. Die Räumlichkeiten bieten zudem die Möglichkeit für vertrauliche Einzelgespräche.
Interessierte können sich bei Hannah Franzen unter Telefon 0170 3890101 oder per E-Mail an [email protected] anmelden.









