Seit dem 19. Mai können Bürger eine neue Förderung für klimafreundliche Mobilität beantragen. Für den Kauf eines neuen Elektroautos oder Plug-in-Hybrids sind – abhängig vom Einkommen – Zuschüsse zwischen 1500 und 6000 Euro möglich. Die Förderung gilt auch rückwirkend für Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurden.
Unterstützung für Pendler und Familien
Der heimische Bundestagsabgeordnete Florian Müller weist auf das Förderprogramm hin: „Wir wollen bezahlbare Mobilität, wirksamen Klimaschutz und Arbeitsplätze in der Region und am Automobilstandort Deutschland zusammenbringen."
Gerade in ländlichen Regionen wie dem Sauerland seien viele Menschen auf das Auto angewiesen, etwa für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder für Besorgungen. Die Förderung soll insbesondere Familien, Pendler sowie Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen beim Umstieg auf klimafreundlichere Fahrzeuge unterstützen.
Technologieoffener Ansatz
Nach Angaben Müllers berücksichtigt die Förderung neben batterieelektrischen Fahrzeugen auch Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Reichweitenverlängerer (Range Extender). Langfristig müsse jedoch die gesamte Bandbreite moderner Antriebstechnologien in den Blick genommen werden. „Entscheidend ist, welche Lösungen im Alltag praktikabel sind, tatsächlich CO₂ einsparen und gleichzeitig unseren Industriestandort stärken“, so Müller.
Informationen und Antragstellung
Die Anträge können online über die Förderzentrale gestellt werden:
Fragen und Antworten zum Förderprogramm stellt das Bundesumweltministerium bereit:










