Während viele Eltern in den Sommerferien eine Betreuung für ihre Kinder organisieren müssen, bieten die Grundschulen in Halver ein buntes Ferienprogramm. Mit Ausflügen, Bastelaktionen und viel Bewegung erleben die Ganztagskinder in den ersten drei Ferienwochen abwechslungsreiche Ferientage.

Sechs Wochen Sommerferien. Ein Grund zum Jubeln für Schüler. Berufstätige Eltern überlegen dagegen, wie ihre Kinder während ihrer Arbeitszeit betreut werden können.

Die Halveraner Grundschulen haben für die Ganztagskinder eine Lösung im Angebot. Für die ersten drei Wochen der Sommerferien hat die Regenbogenschule ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das bei den Kindern der ersten bis vierten Klasse keine Langeweile aufkommen lässt. Die zweite Hälfte der Ferien übernimmt dann die Lindenhofschule den Ferienspaß für die Ganztagskinder.

Am Donnerstag, 23. Juli, gab es für die Jungen und Mädchen einen Ausflug in die Villa Wippermann. Waschbär Willi Wippermann erzählte ihnen in der Art des Kamishibai-Erzähltheaters die Geschichte vom kleinen Gespenst. "Tohuwabohu auf Burg Eulenstein" hieß es im großen Ausstellungsraum und die Kinder lauschten gespannt den Erlebnissen des kleinen Gespenstes. Anschließend bastelten die Ganztagserzieher und -betreuer noch kreative Schlüsselanhänger.

Zum weiteren Programm für die 30 bis 40 Kinder gehören in den ersten drei Ferienwochen ein Ausflug zum Minigolfplatz und zum Aussichtsturm, auf dem Schulgelände grillen die Betreuer, und bei wieder wärmeren Temperaturen planen sie auch Wasserspiele. Ein Höhepunkt der ersten drei Wochen wird am 5. August ein Ausflug zum Maximilianpark nach Hamm und der Besuch eines Alpakahofs sein.

Die Eltern der Jungen und Mädchen können sich auf ein Theaterstück freuen, das die Kinder am 7. August aufführen werden. Mit einem Elterncafé feiern dann die Betreuer den Abschluss der Ferienbetreuung der Regenbogenschule.

Die Arbeiten zur Entsiegelung des Schulhofes der Regenbogenschule, die aktuell begonnen haben, haben kaum Einfluss auf das Ferienprogramm. "Die Kinder finden es auch immer wieder spannend, die großen Maschinen bei der Arbeit zu beobachten", erklären die Betreuer und ergänzen: "Uns stört die Baustelle nicht, da wir uns auf einen tollen Schulhof freuen. Die Stadt Halver hat mit uns Rücksprache gehalten und uns alternative Möglichkeiten geschaffen. Die Situation stellt für uns also kein Problem dar."