Die Mitglieder des Bündnis 90/Die Grünen Meinerzhagen diskutierten in der vergangenen Woche mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Gregor Kaiser über die Mobilität der Zukunft im Märkischen Kreis.

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"Im Mittelpunkt des Treffens standen die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des ÖPNV in der Region", erklärte Karl Hardenacke, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Meinerzhagener Rat. Die Kommunalpolitiker nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit Kaiser über die Anbindung ländlicher Räume, die Zuverlässigkeit von Bus- und Bahnverbindungen sowie mögliche Verbesserungen für Radfahrer zu diskutieren.

Zu wenig Kommunikation zwischen Eisenbahnunternehmen

Der Landtagsabgeordnete, der sich schwerpunktmäßig unter anderem mit Fragen der Regionalentwicklung und nachhaltiger Mobilität beschäftigt, betonte die Bedeutung eines leistungsfähigen und klimafreundlichen Nahverkehrs. Gerade im ländlichen Raum sei es wichtig, attraktive Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen und bestehende Angebote auszubauen. Gregor Kaiser sagte zu, auf Landesebene für bessere Koordination und Kommunikation zwischen den Aufgabenträgern wie Straßen.NRW und Kommunen sowie den Bahn-Verkehrsverbünden go.Rheinland, NWL und VRR einzutreten, die bisher schlecht abgestimmt sind.

Dazu zählt unter anderem das Vorhaben von go.Rheinland, den Streckenabschnitt Köln-Gummersbach zu elektrifizieren. Laut Hardenacke bedeutet dies "Nachteile für die Volmetalkommunen und langen Ausfallzeiten für die RB25", die Meinerzhagen mit Köln verbindet. Auch der mögliche Ausbau einer Bahnstrecke von Meinerzhagen-Krummenerl nach Listerscheid und weiter nach Olpe wurde diskutiert.

Fahrradinfrastruktur ausbaufähig

Neben der Eisenbahn stand jedoch vor allem die Fahrradinfrastruktur im Fokus: Der seit vielen Jahren geplante Volmetalradweg kam genauso auf den Tisch wie die Radwege entlang der L539 und L306, deren Bau sich ebenfalls verzögert.

Hardenacke freute sich über die Möglichkeit, Anliegen aus der Region direkt in die landespolitische Diskussion einzubringen. Kaiser und der Meinerzhagener Ortsverband möchten sich in Zukunft regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen der Mobilität im Märkischen Kreis austauschen.