Die Iserlohn Roosters haben auch ihr fünftes Saisonspiel in der Penny DEL verloren. Die Sauerländer unterlagen den Adlern aus Mannheim vor 9735 Zuschauern auch in der Höhe verdient mit 6:1. Bei nur einem Punkt auf der Habenseite leuchtet die Rote Laterne des Tabellenletzten weiterhin am Seilersee.
Beim einzigen Donnerstags-Spiel mussten die Sauerländer bei den favorisierten Adler Mannheim antreten. Gegen den Tabellenvierten hatten die Roosters die letzten vier Begegnungen allesamt verloren. Cheftrainer Stefan Nyman musste zudem auf Stürmer Justin Scott verzichten. Für ihn war Daniel Geiger ins Team gerückt. Im Tor stand erneut Hendrik Hane.
Adler-Führung in der 4. Minute
Und der hatte sich noch gar nicht richtig in seinem Gehäuse eingerichtet, da musste er schon hinter sich greifen. Zachay Solow traf in der 4. Spielminute mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:0 für die Hausherren. Nur Minuten später hatte Peter Quenenville in Überzahl den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber am guten Adler-Keeper Jake Hildebrand.
Das machten die Gastgeber in der 14. Minute besser. Nicolas Mattinen traf zum 2:0. Roosters-Verteidiger Norwin Panocha hatte da gerade einmal elf Sekunden in der Kühlbox gesessen. Was einmal geht, klappt auch nochmal. Peter Spornberger saß wegen Spielverzögerung auf der Strafbank. Das nutzte Nicolas Mattinnen in der 20. Spielminute zum 3:0. Der Spielstand war verdient, wenn auch etwas zu hoch.
Thomas trifft nach Blitzstart
Die Roosters erwischten einen Blitzstart ins zweite Drittel. Christian Thomas traf nur neun Sekunden nach Wiederanpfiff zum 1:3. Die Chance zum Anschlusstreffer bot sich nur kurze Zeit später in Überzahl für die Gäste. Die ließen sie ungenutzt. Aber jetzt waren die Sauerländer besser im Spiel.
Das ließen sich die Hausherren nicht lange gefallen. Mit einem sehenswerten Treffer in der 32. Minute stellte Jérémy Poirier mit seinem 4:1 den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Damit nicht genug: Maximilian Heim traf nur 42 Sekunden später zum 5:1. Jetzt war das Spiel entschieden. Nachdem beide Teams jeweils eine Überzahl nicht nutzen konnten, ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.
Tom Künhackel erhöht auf 6:1
Auch in die letzten zwanzig Minuten starteten die Adler besser. Tom Künhackel erhöhte in der 42. Minute durch einen schön herausgespielten Treffer auf 6:1 für Mannheim. Die Hausherren ließen in ihren Angriffsbemühungen nicht nach, während die Roosters in der Defensive alle Hände voll zu tun hatten. Erst als die Gastgeber Mitte des letzten Drittels den Fuß etwas vom Gas nahmen, tauchten die Gäste öfter vor Jake Hildebrand auf. Ein Tor wollte nicht mehr gelingen, im Gegenteil, sie konnten sich noch bei Hendrik Hane bedanken, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.
Als Nächstes empfangen die Iserlohn Roosters am Sonntag, 4. Oktober, um 16.30 Uhr die Aufsteiger Krefeld Pinguine zum West-Derby in der Eissporthalle am Seilersee.









