Die Friedensgruppe Lüdenscheid lädt am Donnerstag, 6. August, von 17 bis 18 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Sternplatz ein. Anlass ist der 81. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima.
Kritik an aktueller Sicherheitspolitik
Am 6. August 1945 zerstörte eine Atombombe die japanische Großstadt Hiroshima. Innerhalb von Sekunden starben mindestens 70.000 Menschen, die Stadt lag in Trümmern.
Die Friedensgruppe sieht Parallelen zur heutigen politischen Lage. Sie kritisiert aktuelle Diskussionen über den Ausbau nuklearer Abschreckung und warnt vor einer zunehmenden Orientierung an militärischen Lösungen. Stattdessen fordert die Initiative eine stärkere Ausrichtung auf Diplomatie und friedliche Konfliktlösungen.
Forderungen nach Abrüstung und Investitionen
Im Mittelpunkt der Mahnwache stehen konkrete Forderungen: Die Friedensgruppe spricht sich gegen weitere Aufrüstung aus und fordert einen Stopp steigender Rüstungsausgaben. Stattdessen sollen Investitionen in Bereiche wie Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz fließen. Zudem fordert die Initiative den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.
„Alle Menschen, die dies unterstützen, sind eingeladen sich an der Mahnwache zu beteiligen“, so die Friedensgruppe.









