Wie schon vor einem Jahr ließ sich passend zum Stadfest-Samstag die Sonne über Lüdenscheid blicken. Und wie schon in den vergangenen Jahren zog das große Fest der Vereine, es waren wie im letzten Jahr etwa 60, bei angenehmen Temperaturen Tausende in die Innenstadt.
Angeboten wurden, wie immer, Spezialitäten und Leckereien aus aller Herren Länder. Die reichten von Salaten und Pizza, über Börek und Döner bis hin zu Gyros und Souvlaki. Natürlich fehlten auch deftige Grillspezialitäten, Pommes und süße Leckereien nicht, und auch nicht die beliebten Reibeplätzchen oder lokale Spezialitäten wie Potthucke. Dicht umlagert waren, wie immer, die zahlreichen Getränkestände.
Neues gab‘s trotzdem beim Stadtfest. Das Konzept hatten die Verantwortlichen vom Lüdenscheider Stadtmarketing zwar nicht neu geschrieben, aber geändert. Die große Bühne vor der Post war erstmals weggefallen und die vertrauten Töne der Jagdhornbläser des Hegerings zum Start des Festes erschallten ebenso wie die Grußworte von Bürgermeister Sebastian Wagemeyer erstmals von der Bühne auf dem Sternplatz, das zudem nicht erst um 16 Uhr, sondern diesmal bereits um 15 Uhr.
Neu war auch, dass am Abend keine auswärtige Coverband für Stimmung sorgte. Für die Unterhaltung waren somit vor allem die Vereine zuständig. Und auf die war Verlass. Sie sorgten nicht nur für das leibliche Wohl der vielen Besucher, sondern gestalteten auch das Bühnenprogramm. Einen Show-Act nach dem anderen kündigte Moderator Dirk Weiland an. Und eine Vorführung nach der anderen ging über die Bühne. Musik und Tanz standen im Vordergrund. Folkloristische Akzente setzte der Türkisch-Aserbaidanische Kulturverein. Viel Beifall gab es für die Kolibri Dance Tanzgruppe, für die Dance Kids von TuRa Brügge, für Lani Maja Schweneck, die erst kürzlich bei „The Voice Kids“ ihr Talent bewiesen hatte und für die Mekardiá Band, die gekonnt bekannte Hits coverte.
Ein Höhepunkt war die Tanzshow von TSC Blau-Weiß Lüdenscheid. Von Standard und Latein über Hip Hop und Zumba bis hin zu Formation und Jazz reichte das umfangreiche Programm. Das Publikum johlte und pfiff vor Begeisterung bei jedem Auftritt.
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Klasse auch die Starkstrom Bläsergruppe vom BGL. Sie begeisterte als Marching-Band und zog mitten durch die überraschten Massen, die wohl eher einen Auftritt auf der Bühne erwartet hatten.
Vor der Post führte Dobbin Weiß durch das abwechslungsreiche Programm. Dort zeigte die Volkstanzgruppe „Die Nussknacker“ ihr Können, präsentierte sich der Frauen-Fußball-Club Lüdenscheid und beeindruckte der Förderverein der Feuerwehr mit Löschaktionen.
Mit Einbruch der Dunkelheit übernahmen dort Willi & Söhne die Regie. Auf der Pauli & Söhne Area sorgten sie mit Fetenhits und Schlager für großartige Stimmung.








