Lehrkräfte als Sammelkarten-Motive: Mit dieser Aktion sorgt die aktuelle Abiturstufe des Anne-Frank-Gymnasiums für Begeisterung bei Lehrern und Schülern. Zeitgleich sammelt sie Geld für die Abikasse.
Die Idee entstand, nachdem Mitglieder der Stufe ähnliche Projekte auf Social Media entdeckt hatten. „Wir haben gesehen, dass andere Schulen das auch machen, und dann überlegt, wie wir das selbst umsetzen können“, verrät Jill Clever, Teil des Organisatorenteams.
Für die Gestaltung der Karten arbeiteten die Abiturienten mit der Plattform „Lehrerkarten.de“ zusammen. Zunächst lud das Organisationsteam die Lehrkräfte per Link ein, ihre persönliche Karte selbst zu gestalten. Dabei führte die Plattform sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Die Plattform gab verschiedene Kategorien bereits vor. Neben Dingen wie Schulfächern, Lieblingssnack und Zeit an der Schule sollten die Lehrer auch einen Serien- oder Filmtipp abgeben und ihren Koffeinkonsum publik machen.
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Lehrkräfte geben privaten Einblick
Insgesamt beteiligten sich 65 Lehrkräfte sowie Hausmeister und Sekretärinnen an der Aktion. Die Vorbereitung zog sich über mehrere Wochen hin. „Es hat relativ lange gedauert, bis viele Lehrer mitgemacht haben“, erklärt Jill Clever. Als die Aktion jedoch einmal ins Rollen kam, machten viele mit.
Vor der Umsetzung wurde die Idee zunächst mit der Stufenleitung, Yvonne Mainz, besprochen. Diese stellte das Projekt anschließend im Lehrerzimmer vor. Die Resonanz fiel überwiegend positiv aus. „Die meisten fanden es richtig gut“, so Jill Clever. Nur wenige Lehrkräfte standen dem Projekt zunächst skeptisch gegenüber.
Auf der Vorderseite der Karten befinden sich neben einem Foto der Lehrkraft deren Name, die unterrichteten Fächer sowie die Kartennummer. Zusätzlich gibt es spezielle Goldkarten, die als besondere Edition gekennzeichnet sind. Grundsätzlich gelten jedoch alle Karten als gleich selten. Auf der Rückseite finden sich persönliche Informationen, die den Sammelkarten einen individuellen Charakter verleihen.
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Spaß für Schüler und die Abikasse
Die Stufe verkauft die Sammelstücke in verschlossenen Fünfer-Paketen zum Preis von 2,50 Euro. Insgesamt bestellte die Stufe 2500 davon. Für die Herstellung investierte die Stufe zunächst 2250 Euro. Durch Werbevideos auf Social Media kann die Stufe zusätzlich einen Rabatt von bis zu 1100 Euro erzielen. Sollte die Stufe alle Pakete verkaufen, könnte sie Einnahmen von rund 4000 Euro erzielen.
Mit der bisherigen Nachfrage zeigen sich die Organisatoren sehr zufrieden. Die ungewöhnliche Mischung aus Sammelspaß und Schulalltag kommt bei vielen Schülern offenbar gut an.









