Die Stadt Meinerzhagen lädt für Dienstag, 23. Juni, von 18 bis 20 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung in den Ratssaal ein. Gemeinsam mit der „HIC Consulting“ informiert sie über den aktuellen Stand des Projekts und erste Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen.
Seit Februar arbeitet die Stadt an einer kommunalen Wärmeplanung. Ziel ist es, Perspektiven für eine langfristig tragfähige Wärmeversorgung in Meinerzhagen zu entwickeln. Die Veranstaltung bietet Bürgern die Möglichkeit, sich über den Projektstand zu informieren und Fragen zu stellen.
Erste Ergebnisse werden vorgestellt
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen erste Erkenntnisse zur aktuellen Wärmeversorgung in Meinerzhagen. Die Stadt stellt vor, wie derzeit geheizt wird, welche Energieträger genutzt werden und welche Potenziale für alternative Wärmequellen vor Ort bestehen. Dazu wurden in den vergangenen Monaten Daten erhoben und ausgewertet.
„Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Prozess, der uns allen – den Menschen, die hier leben, Unternehmen und Betrieben und auch uns als Stadtverwaltung – Orientierung für die kommenden Jahre geben soll“, erklärt Bürgermeister Jan Nesselrath. „Uns ist wichtig, frühzeitig transparent zu machen, wie hier gearbeitet wird, was wir mit den Daten machen und was die Wärmeplanung uns schlussendlich hier in Meinerzhagen bringen bzw. auch, was sie nicht leisten kann.“
Keine unmittelbaren Vorgaben für Eigentümer
Mit der kommunalen Wärmeplanung gehen keine unmittelbaren Vorgaben für Haus- oder Wohnungseigentümer einher. Sie ersetzt weder individuelle Sanierungsentscheidungen noch verpflichtet sie Bürger zu einem bestimmten Heizsystem. Vielmehr soll sie aufzeigen, welche Lösungen in verschiedenen Stadtgebieten langfristig sinnvoll und realistisch sein könnten.
Auch konkrete Ausbauentscheidungen – etwa zu möglichen Wärmenetzen – werden nicht unmittelbar mit der Wärmeplanung getroffen. Die Ergebnisse dienen zunächst als fachliche Grundlage für weitere Prüfungen, politische Entscheidungen und mögliche spätere Umsetzungen.








