Balve. Am Samstag, 21. Oktober, gastiert „Quarteto Neux“ um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr), in der Gransauer Mühle. Die Musiker, deren Programm und die Gründe für den Umzug von der großen Balver Höhle in die familiäre Gransauer Mühle, stellten Vorsitzender Lukas Koch, Pressesprecher Thomas Münch vom Verein Festspiele Balver Höhle sowie Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Balver Bürgermeisters, jetzt im Rathaus vor.
Seit vielen Jahren arbeiten Festspielverein und Stadt zusammen, um den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives Konzertprogramm bieten zu können. Die Stadt hatte die Kulturarbeit bereits vor geraumer Zeit auf den Festspielverein übertragen, unterstützt ihn finanziell. Michael Bathe: „Der Verein bereichert das Kulturleben in Balve.“

Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Gastspiele des Pianisten und Dirigenten Justus Frantz und das beliebte Irish Folk & Celtic Music Festival, das am 3. August sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Die Balver Höhle war viele Jahre lang auch Heimstatt des Balver Jazz-Festivals. In bleibender Erinnerung sind auch stets die Märchenaufführungen geblieben.
Umzug in Gransauer Mühle
Für das Gastspiel von „Quarteto Neux“ ziehen die Veranstalter in die Gransauer Mühle um. Nach den dürftigen Corona-Jahren und der zuletzt für die Organisatoren nicht erfolgreichen „Italienischen Nacht“ ziehen Festspielverein und Stadt Balve um in die deutlich kleinere Location zwischen Balve und dem Ortsteil Garbeck.
„Die Höhle hat ein Fassungsvermögen von rund 580 Zuschauern, die Gransauer Mühle hat 40 Plätze“, so Vereins-Vorsitzender Lukas Koch. Das minimiert das finanzielle Risiko. Festspielverein und Stadt teilen sich Kosten. Deshalb ist das Fassungsvermögen des Festspiel-Ortes dieses Mal auch daran angepasst.
„Eine kleine, persönliche Veranstaltung“
„Wir sorgen natürlich trotzdem für ein schönes Ambiente, Bewirtung und Lichtkonzept werden den kleineren Spielort gut in Szene setzen“, verspricht Koch. „Es wird eine kleine, persönliche Veranstaltung.“ Das Programm kann sich sehen- und vor allem hörenlassen. „Klassik meets Rock“ ist das Motto. Vor der Pause werden Stücke von Piazolla und Debussy gespielt – nach der Unterbrechung sind Titel von den Rolling Stones, Queen, David Bowie, The Who und anderen zu hören.
Die vier Musiker von „Quarteto Neux“ sind allesamt Mitglieder der Philharmonie Südwestfalen, übrigens dem Partner-Orchester des Märkischen Jugendsinfonieorchesters. Ignacio Rodríguez Marinez de Aguirre, Yoshie Saito, Daniel Inbanez Garcia und Werner Stephan haben sich aufgrund ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Kammermusik zusammengeschlossen. Bevor sie sich hier zusammengefunden haben, spielten sie schon zahlreiche Konzerte auf internationalen Bühnen in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen. Obwohl das Ensemble noch relativ jung ist, haben alle Mitglieder schon erfolgreich mit verschiedenen Solisten musiziert. Nun wollen sie die Arbeit als Quartett zusammen fortsetzen.
Tickets gibt es im Vorverkauf
Das Konzert in der Gransauer Mühle beginnt am Samstag, 21. Oktober, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr). Eintrittskarten gibt es zum Preis von 32 Euro, ermäßigt 28,80 Euro (Begleitpersonen eines Menschen mit Behinderung mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis haben freien Eintritt) unter Telefon 02375/1030. Am Veranstaltungsort gilt freie Platzwahl. Sollte die Kartennachfrage größer als das Platzangebot sein, stellen Festspiel-Verein und Stadt weitere Konzert-Termine in Aussicht.








