Während Christian Reppel (SPD) für den Beginn mit einem Trinkwasserbrunnen im Volmefreizeitpark plädierte und betonte, dass „einfach ein Anfang gemacht“ werden müsse, wies Bürgermeister Olaf Stelse auf die Möglichkeiten hin, dass künftig bei Einzelhändlern Flaschen mit Leitungswasser kostenfrei aufgefüllt werden könnten.
Ein Schreiben an Einzelhändler und Unternehmen sei bereits versandt, um diese zur Beteiligung an der Aktion zu ermutigen. Auch Gastronomiebetriebe werden angesprochen, um sie auf das Projekt eines fahrradfreundlichen Betriebs hinzuweisen, welches unter anderem das Nachfüllen von Trinkwasserflaschen umfasst. Aktuell gibt es bereits zwei solcher Stationen in Kierspe, darunter das städtische Jugendzentrum. Dies sei in Anbetracht der hohen Kosten (rund 9.000 Euro zuzüglich Unterhaltungskosten) für einen Trinkwasserbrunnen eine gute Alternative, so Stelse.
Clemens Wieland (UWG) äußerte Bedenken an Reppels‘ Vorstoß und warf die Frage auf, warum der Park und nicht etwa Sportstätten als erster Aufstellort für einen Trinkbrunnen genannt worden sei – diesem Antrag könne er so nicht folgen. Oliver Busch (SPD) sagte, dass dies kein Antrag gewesen sei – vielmehr handele es sich um eine Idee und im Nachgang könnte über einen Standort gesprochen werden. Er argumentierte, dass es „wenig Sinn mache, bereits heute einen Standort festzulegen“.
Kerstin Rothstein (CDU) und Armin Jung (FDP) begrüßten, dass es sich nicht um einen Antrag mit einem konkreten Standort handele. Das Projekt „Kiersper Wasser für alle“ soll nun fortgesetzt werden. Detlef Jungmann (Grüne) sagte, dass es ihm reiche, dass im Protokoll vermerkt werde, dass das Projekt schnell Fahrt aufnehmen solle und geprüft werden soll, wo ein Trinkwasserbrunnen aufgestellt werden kann. Dazu sollen Gespräche mit den Stadtwerken geführt werden.









