Die Hitzewelle vom 22. bis 28. Juni sorgte in der Herpine in Halver für außergewöhnlich viele Besucher. Vor allem das Wochenende war gut besucht und brachte einen deutlich erhöhten Betrieb mit sich. Für das Team bedeutete das zwar viel Arbeit, insgesamt konnte der Betrieb jedoch während der Woche wie gewohnt aufrechterhalten werden.

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7000 Besucher am Wochenende

„Der Ansturm war sehr groß“, fasst Geschäftsführer Philipp Hutt die Woche zusammen. „Das hatten wir in dieser Form schon länger nicht mehr“, ergänzt er mit Blick auf vergleichbare Sommer der vergangenen Jahre. Letztmals habe es eine ähnliche "Hitzespitze" im Jahr 2019 gegeben.

Allein am Samstag, 27. Juni, kamen mehr als 4000 Gäste ins Bad, insgesamt wurden am letzten Juni-Wochenende rund 7000 Besucher gezählt.

"Der Ansturm war sehr groß“, fasst Geschäftsführer Philipp Hutt die letzte Juni-Woche zusammen.
Foto: Schüle

Spitzenbelastung für Personal und Betrieb

Die hohe Auslastung stellte das Team der Herpine vor einige Herausforderungen. „Das ist schon wahnsinnig belastend für das Personal“, betont Hutt. Insgesamt waren rund 20 Mitarbeiter im Einsatz — etwa zehn im Badbetrieb und weitere zehn im Kioskbereich.

Trotz des enormen Andrangs blieb das Freibad durchgehend geöffnet: „Zugemacht haben wir nicht“, stellt der Geschäftsführer klar. Auch in den Hochphasen sei kein Einlassstopp verhängt worden. Besonders deutlich zeigte sich die Belastung auch im technischen Betrieb: Die Wasseraufbereitung lief am Limit – ein Zustand, der bei solchen Extremtagen kaum zu vermeiden ist.

Viele Menschen planschen und entspannen an einem sonnigen Tag im Freibad Herpine, während sich Besucher am Beckenrand und unter Sonnenschirmen aufhalten.
Nicht nur die Besucherzahlen, auch die Wassertemperaturen erreichten außergewöhnliche Werte. Bis zu 29 Grad Celsius wurden gemessen.
Foto: Herpine | Archivbild

Lange Schlangen und angespannte Parkplatzlage

Doch nicht nur die Besucherzahlen, auch die Wassertemperaturen erreichten außergewöhnliche Werte. Bis zu 29 Grad Celsius wurden gemessen. „Das war keine Abkühlung mehr“, beschreibt Hutt. „Schön angenehm ist das Wasser bei 22 bis 23 Grad Wassertemperatur — da gehen wir jetzt auch langsam wieder hin.“

Zeitweise bildeten sich am Wochenende Warteschlangen von bis zu 300 Metern vor dem Eingang. Auch die Parkplatzsituation geriet an ihre Grenzen. Philipp Hutt ordnet diese Entwicklung jedoch ein: „Es sind nur einzelne Tage in der Saison, die so extrem besucherstark sind, die kann man an zwei Händen abzählen.“ So komme die Herpine in der überwiegenden Zeit der Saison gut mit den bereitgestellten Parkplätzen klar.

Trotz aller Herausforderungen zieht der Geschäftsführer ein positives Fazit — vor allem mit Blick auf sein Team: „Ich bin froh, dass ich das mit meinen tollen Mitarbeitern stemmen kann“, sagt Hutt.