Hagen. Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine 35-jährige Frau am Samstagabend, 21. Februar, am Remberg in Hagen ist gegen den 41-jährigen Lebensgefährten des Opfers Untersuchungshaft angeordnet worden.
Die 35-Jährige war am Samstagabend an der Eickertstraße am Remberg mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Trotz Reanimationsmaßnahmen und notärztlicher Versorgung erlag sie wenig später im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Noch am selben Abend nahm die Polizei an einer Bushaltestelle in der Nähe des Tatortes den 41-jährigen Lebensgefährten der getöteten Frau fest. Er trug ein Messer bei sich und gilt als dringend tatverdächtig.
Am Sonntagnachmittag, 22. Februar, wurde der 41-Jährige dem Haftrichter am Amtsgericht Hagen vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ die Haftrichterin Haftbefehl wegen Totschlags.
Obduktionsergebnis liegt vor
Die Obduktion des Leichnams wurde am Montagmorgen, 23. Februar, durchgeführt. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei waren mehrere Messerstiche in den Oberkörper der Frau todesursächlich.
Ermittlungen dauern an
Die Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen ermittelt weiterhin zu den Hintergründen der Tat. Weitere Angaben zum Motiv und zum genauen Tatablauf machten die Ermittlungsbehörden bislang nicht. Die fünf gemeinsamen Kinder des Opfers und des Tatverdächtigen befinden sich weiterhin in Obhut des Jugendamtes.
Erstmeldung:
Tödlicher Messerangriff in Hagen: Tatverdächtiger festgenommen









