Die Schulabgänger und auch die Lehrer zelebrierten den Abschied in einem feierlichen Rahmen. In ihren Ansprachen machten die Pädagogen deutlich, wie sehr ihnen die jungen Menschen in den gemeinsamen Jahren ans Herz gewachsen seien. „Da und dort ist noch ein Milchzahn im Mund“, erinnert ein Lehrer an die erste Zeit der „Kids“ an der GSKi. Die Schulzeit ist für die etwa 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen nun vorbei und statt mit Milchzähnen, fallen sie mit eleganten Kleidern und Anzügen auf.
Den Pädagogen war auch anzumerken, dass sie ein wenig Stolz darauf waren, welche Entwicklungen ihre Schützlinge gemacht haben – besonders in einer Zeit, in der Pubertät und die Einschränkungen durch den Corona-Lockdown das Leben der jungen Menschen besonders schwer gemacht wurde. Dass die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit noch viel weiter geht, dürfte allen Schulabgängern klar sein. Gastsprecher Steffen Wieland richtete wohlmeinende Worte an die nun ehemaligen Zehntklässler: „Die Welt steht euch offen und verzeiht Fehler“. Gleichwohl regte der Vertreter des Kiersper Schulausschusses zu Mitgefühl und kritischem Nachdenken an.
Das Pädagogische Zentrum war bei den Feiern voll besetzt und einige der zahlreichen Gäste mussten sich mit einem Stehplatz begnügen. Für einige war dies auch ein Moment der Wehmut, schließlich trennen sich oft die Wege nach der gemeinsamen Schulzeit. So ließ der Rückblick, den so ein Abschied mit sich bringt, auch Tränen kullern.
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