Den Schülern machte es sichtlich Spaß, ihr Sommerkonzert präsentieren zu können. Die Lehrkräfte konnten zufrieden mit ihrer Arbeit sein und das Publikum ging bestens gelaunt mit. Mit dem Sommerkonzert lebte eine schulische Tradition wieder auf. „Zum zweiten Mal nach Corona“, bilanzierte Sebastian Bätzing, der gleich drei der sechs Orchester dirigierte. Zum Ende des Schuljahres konnten vor allem die drei Bläserklassen zeigen, was sie gelernt hatten.
Die Klasse 5.3 erzählte musikalisch den Tagesablauf eines kleinen Dinos in kurzen Sequenzen. Der 6.3 unter Leitung von Dania Menges merkte man an, dass sie schon ein Jahr länger zusammen spielt. Ihr Auftritt wirkte schon wesentlich runder als der der „Kleinen“. Kraftvoll und dynamisch präsentierten die Schüler unter Leitung von Dania Menges drei Stücke, darunter „Rey‘s Theme“ aus dem Film „Star Wars“.
Sentimentaler Abschied
Für die 7.3 war es der letzte gemeinsame Auftritt als Bläserklasse. Paukenschläge begleiteten das „Phantom der Oper“. Mit „Lion King“ erzählten sie vom Schicksal des kleinen Löwen Simba und mit „Time to say goodbye“, verabschiedeten sie sich. Das war der Wunschtitel der Schüler. Sie dankten Sebastian Bätzing für das, was er ihnen, teilweise mit großer Geduld, in den drei Jahren beigebracht hatte und waren sicher, dass er nicht noch einmal eine so gute Klasse bekommen werde. Der gab das Kompliment gerne zurück.
Mit Film- und Musical-Medleys brachte das Oberstufenorchester das Publikum in Schwung. ABBAs „Mamma Mia“, Disneys „Beauty And The Beast“ und „God Save The Queen“, garniert mit Freddy-Mercury-Songs. – Bekannte Songs, Klassiker, modern arrangiert, mitreißend gespielt. Ein Hauch von „Night Of The Proms” wehte durchs PZ.
Musikalische Botschafter gut präpariert
Die Schulband mit ihren zwei Sängerinnen und ihrem Sänger sprach mit Stücken wie „The Way I Loved You“ oder „This Love“ nicht nur das jüngere Publikum an. Für das Schulorchester, in dem Schüler, aber auch Lehrkräfte gemeinsam auftreten, war das Sommerkonzert eine Generalprobe. Sie fahren nächste Woche in die französische Partnerstadt Montigny – durch Dania Menges bestens vorbereitet. Mit „Vive La France“ dürften sie sich auch in die Herzen der Franzosen spielen.
Schwungvolle Rhythmen der Marseillaise wechselten mit Chansons, die um die Welt gingen. Man wähnte sich auf der „Champs Elysée“ und konnte am Ende sagen „Non, Je Ne Regerette Rien“. – Den Konzertbesuch musste jedenfalls niemand bereuen. Oberstufenleiterin Diana Hibst, die die An- und Abmoderation übernommen hatte, ermunterte, die Besucher zu spenden. Der Erlös kommt dem Kinderhospiz in Olpe zugute.
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