„Normalerweise finden die Projektwochen im Zwei-Jahres-Turnus statt“, erklärte Schulleiterin Stefanie Fischer, „doch die Corona-Pandemie hat für eine unfreiwillige vierjährige Pause gesorgt“. So war die Freude bei Schülern und Lehrern gleichermaßen groß, dass jetzt wieder eine Projektwoche durchgeführt werden konnte – wir berichteten. Dabei legten sich die Erst- bis Viertklässler in zwölf Projekten mächtig ins Zeug.
Das Motto lautet diesmal „Ein Kessel Buntes“ – Hauptsache nachhaltig. Dabei konnten sich alle fröhlich kreativ auslassen und die unterschiedlichsten Dinge bewerkstelligen.
Einige entdeckten die Natur für sich, andere gingen auf Zeitreise und lebten wie im Mittelalter und wieder andere besuchten das Feuerwehrgerätehaus Stadtmitte. Gebastelt und gewerkelt wurde natürlich auch viel: An Streetart-Künstler Keith Haring orientierte Figuren, Schulhofgestaltung mit Sitzstämmen und Blumenbeeten, Upcycling – etwa witzige Figuren aus Socken oder Tragebeutel aus T-Shirts basteln, Insektenhotels bauen und eine Imkerei besuchen und das Thema Leuchttürme (mit Leuchtturmbasteln). Außerdem gab es Bewegung und Tanz, Kochrezepte aus den unterschiedlichsten Länder ausprobieren und Fotografie mit dem Thema „Umwelt“. Hierbei zeigten viele Schüler ihre faszinierende künstlerische Ader.
Natur erleben:
Hier wurde die Natur genauer betrachtet – etwa auch mit Hilfe von Lupen.


Leben im Mittelalter:
Die Lehrerinnen Elisabeth Sikora und Katharina Wüller gastierten mit 27 Kindern auf dem Hof der Familie Henn in Eltinghausen und gestalteten das Alltagsleben wie es im Frühmittelalter gewesen sein könnte: Jeden Tag morgens Holz sammeln, essen (etwa Stock-Brot), mit Lehm arbeiten (die Schüler haben angefangen, einen Lehm-Ofen zu bauen), Bogen herstellen, Runenzeichen lernen.
Das Ehepaar Henn hat den Schwertkampf demonstriert und die Kinder durften mit Pool-Nudeln kämpfen. Es wurde aber auch Wikinger-Schach gespielt. In den wenigen Tagen haben die Kinder schnell gemerkt, wie anstrengend die Zeit war, haben es aber dennoch genossen.
Fotogalerie:




Besuch bei der Feuerwehr:
Hier konnten die Kinder nicht nur erleben, was die Feuerwehr leistet, sondern auch selbst Hand anlegen.






Die öffentlichen Vorstellungen begannen am Donnerstag um 15 Uhr. Nach Grußworten wurde gemeinsam gesungen und anschließend gab es eine Tanzvorführung. Wer sich stärken wollte, hatte dazu gleich mehrfach die Möglichkeit. Denn nicht nur die Schüler haben gekocht – auch Mitglieder des Förderkreises hatten sich um die Bewirtung gekümmert und etwa auch gespendete Kuchen angeboten.
Das Resümee der Schulleiterin: „Eine tolle Veranstaltung mit viel Elternhilfe und ein paar Tage, an denen jeder machen konnte, was Spaß und Freude bringt!“
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