Die Galerie Schmidt hat am Samstag, 25. April, ihre neue Ausstellung „Identität und Existenz“ eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerinnen Claudia Ackermann, Anja Kreitz und Anna Kathrin Kleeberg. Zur Vernissage kamen rund 60 Kunstinteressierte.

Unterschiedliche Techniken rund um das Thema Mensch

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand der Mensch in seinen vielfältigen Facetten. „Alle drei Künstlerinnen setzen sich mit dem Thema Mensch auseinander, arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Techniken“, so Galeristin Nadja Schmidt-Widua. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten in Acryl sowie weitere gestalterische Techniken, darunter auch Stickereien. „Stickereien sind tatsächlich bei allen drei Künstlerinnen vertreten“, betont die Galeristin.

Erste gemeinsame Ausstellung der Künstlerinnen

Die Zusammenarbeit der Galerie Schmidt mit den Künstlerinnen besteht bereits seit mehreren Jahrzehnten. Die aktuelle Konstellation sei jedoch besonders: „Bei dieser Dreierkombination fand ich es sehr schön, dass ausschließlich Frauen beteiligt sind. Es ist tatsächlich auch unsere erste Dreierausstellung.“ Einige Arbeiten seien bereits früher entstanden, andere speziell für die Ausstellung neu entwickelt worden.

Kunst als Ruhepol in bewegten Zeiten

„Gerade in der heutigen Zeit braucht der Mensch etwas Schönes, Beruhigendes. Kunst muss positives in die Welt bringen“, betont Schmidt-Widua. „Kulturell wird es immer schwieriger — viele Galerien mussten bereits schließen. Die Kunst hat sich verändert und ist zugänglicher geworden, dadurch werden immer weniger Galerien besucht.“

Gleichzeitig betont sie die Bedeutung klassischer künstlerischer Arbeit: „Viele Schüler besuchen keine Museen mehr. Dabei ist es wichtig zu sehen, welche Wertigkeit entsteht, wenn ein Künstler ein Werk von Grund auf entwickelt — das kann eine KI nicht leisten.“

Die Ausstellung "Identität und Existenz" ist noch bis zum 23. Mai in der Galerie Schmidt an der Altenaer Straße 34 zu sehen. Eine Verlängerung sei bei weiterhin guter Resonanz allerdings möglich.