„Es wird immer öfter Extremwetter geben. Wir möchten helfen, die Bevölkerung vorzubereiten." Unter diesem Motto hat am Samstag, 22. August, der erste Extremwettertag der Stadt Meinerzhagen stattgefunden. Auf dem Otto-Fuchs-Platz konnten sich die Besucher über Starkregen, Extremhitze und Möglichkeiten zur eigenen Vorsorge informieren.
Hilfsorganisationen zeigen, wie Vorsorge gelingt
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Märkischen Kreis und verschiedenen Hilfsorganisationen. Mit dabei waren unter anderem das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW). „Jede Farbe des Zivilschutzes ist vertreten“, freute sich Gregor Heggemann vom Fachbereich Umwelt des Märkischen Kreises.
Im Mittelpunkt stand vor allem die Frage, wie sich jeder Einzelne auf Extremwetterereignisse vorbereiten kann. „Eigenvorsorge ist wichtig. Wie kann man sich selber schützen?“, erklärte Alexandra Hartwig, Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises. Die Besucher konnten sich dazu direkt bei den verschiedenen Organisationen informieren und sich praktische Tipps geben lassen.
Großes Interesse am ersten Extremwettertag
Auch Eric Ludewig, Klimaschutzmanager der Stadt Meinerzhagen, zeigte sich zufrieden mit dem ersten Extremwettertag. „Heute ist ein toller Einstieg, um die Leute dafür zu sensibilisieren“, sagte er. Besonders positiv sei gewesen, wie viele Hilfsorganisationen sich an der Veranstaltung beteiligt hätten. Auch das Interesse der Bevölkerung war groß: Mehrere Hundert Besucher kamen im Laufe des Nachmittags auf den Otto-Fuchs-Platz nach Meinerzhagen.
THW zeigt mobilen Hochwasserpegel
Für einen besonderen Hingucker sorgte das THW aus Bergkamen. Die Einsatzkräfte hatten einen mobilen Hochwasserpegel dabei und stellten dessen Funktionsweise vor. Das Gerät kann bis zu 15 Liter Wasser pro Minute abpumpen. In Nordrhein-Westfalen gibt es laut THW nur eine Handvoll dieser Exemplare.
Wie sich das eigene Zuhause gegen Hochwasser schützen lässt, zeigte das HochwasserKompetenzCentrum (HKC) aus Köln. Vorgestellt wurden unter anderem Möglichkeiten, Türen und Fenster gegen eindringendes Wasser zu sichern. Die Lösungen eignen sich sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich.
Doch nicht nur Informationen und Technik standen im Mittelpunkt. Die Besucher konnten auch die Fahrzeuge der verschiedenen Hilfsorganisationen aus nächster Nähe anschauen und mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen. „Die Kombination aus Fahrzeugen, Technik und Informationen ist super gelungen“, resümiert Hartwig.










