Zu dem bunten Treiben hatte die Stadt Kierspe eingeladen und nach eigenen Angaben 25 Akteure gewinnen können. Die gelungene Veranstaltung wurde vom Engagement zahlreicher Vereine geprägt, die besonders familienfreundliche Angebote auf die Beine stellten.
Und die müssen nicht immer originell sein: Kinderschminken oder -tattoos sind eigentlich immer ein Renner sowie Waffeln, Crêpes und Gegrilltes ein absolutes Muss für eine solche Veranstaltung.

Und doch gab es auch einige ausgefallene Angebote. Für das „Team Streetwork“ ist so ein Familienfest zwar eine Pflichtveranstaltung, doch die diesmal aufgestellte Hüpfburg mit Klettermöglichkeiten war ein anderes Kaliber als die bekannten Varianten. Eine Alternative zum Tretbootfahren bot die Sparkasse: Hier konnten die Kids auch auf Booten durch die Gegend schippern, die wurden allerdings durch handbediente Schaufelräder angetrieben.
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Was auch keineswegs selbstverständlich war: Das gute Wetter. Zwar fing es am Nachmittag zu tröpfeln an, aber das machte den Besuchern offenbar nichts aus. Zumal es vorher stundenlang sonnig war. Zur Ruhe motiviert wurden die Besucher bei der Freien evangelischen Gemeinde, denn die lud zum Stockbrotbacken ein.
Tanz- und Gesangseinlagen
Besondere Höhepunkte waren einige Tanz- und Gesangseinlagen. So hatten Kinder der Kita Villa Regenbogen mehrere Lieder einstudiert, mit denen sie die Besucher begeisterten. Gleich mehrere unterschiedliche Tänze mit ganz kleinen, aber auch großen Tänzerinnen und Tänzern zogen die Zuschauer in ihren Bann.
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Etwas Überredungskunst war mitunter am Stand des Kiersper Stadtmarketings nötig, doch das war sehr lohnenswert investiert. Hier konnten sich die Gäste „Saatbomben“ bauen, Kugeln aus Erde, durchmischt mit Samen für bunte Blumenwiesen. Die Natur freut sich gewiss, wenn diese „Bomben explodieren“. Manchen Kids war das Herummatschen am Anfang etwas suspekt, hier brauchte es etwas Motivation, um Fingerfertigkeit für natürliche Materialien einzusetzen. Die Ausbeute, die zum Trocknen erstmal liegen bleiben musste, konnte sich aber sehen lassen.
Alles in allem eine bunte und vollends gelungene Veranstaltung, die auf den ersten Blick Bewährtes bot und doch mit kuriosen und schönen Ideen überraschte.









