Fanny van Hees (1817–1870) steht am Samstag, 26. September, im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung: An der Gartenstraße wird ein neuer „FrauenOrt NRW“ für die Wegbereiterin der Mädchenbildung eröffnet. Anschließend geht es im Gymnasium An der Stenner mit einem Vortrag über ihr Leben und der Verleihung des Fanny-van-Hees-Preises 2026 weiter.
Iserlohn wird „FrauenOrt NRW“
Den Auftakt bildet um 10 Uhr die Eröffnung eines Iserlohner „FrauenOrtes NRW“ an der Gartenstraße 33, bei der eine Informationstafel für Fanny van Hees eingeweiht wird. Die Lehrerin gründete 1852 die erste Höhere Töchterschule der Stadt und leitete sie bis zur Übernahme durch die Stadt Iserlohn 1869/70. Aus ihrer Schule entwickelte sich das heutige Gymnasium An der Stenner.
Um 10 Uhr wird an der Gartenstraße 33 eine Informationstafel zu Fanny van Hees eingeweiht. Die Stadt Iserlohn gehört damit zu den fünf neuen Kommunen, die 2026 in das Projekt „FrauenOrt NRW“ aufgenommen wurden. Das Projekt des FrauenRats NRW macht historische Frauenpersönlichkeiten und ihre Bedeutung für die Geschichte des Landes an öffentlichen Orten sichtbar.
Vortrag über Fanny van Hees
Nach der Einweihung geht es um 11 Uhr in der Aula des Gymnasiums An der Stenner, Stennerstraße 5, weiter. Stadtarchivar Rico Quaschny gibt eine Einführung zur stadtgeschichtlichen Bedeutung von Fanny van Hees. Anschließend zeichnet die Historikerin Dr. Pauline Puppel deren Leben und Wirken nach. Puppel hat bereits 2002 eine Biografie über die Iserlohnerin im Rahmen einer Veröffentlichung des Stadtarchivs erarbeitet.
Fanny-van-Hees-Preis wird verliehen
Gegen 12 Uhr verleiht die Gleichstellungsstelle der Stadt gemeinsam mit der Iserlohner Frauen-AG den Fanny-van-Hees-Preis 2026. Die seit 2015 vergebene Auszeichnung würdigt Frauen, die sich in besonderer Weise engagieren, Außergewöhnliches leisten oder neue Wege gehen. Wer den diesjährigen Preis erhält, wird erst bei der Veranstaltung bekannt gegeben.
Die öffentliche Veranstaltung dauert voraussichtlich bis 12.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Interessierte Gäste dürfen sich auf einen Vormittag voller inspirierender Geschichte(n), spannender Persönlichkeiten, Musik, Begegnung und Austausch freuen“, kündigt die Stadt Iserlohn an.









