Ein Kaminbrand in der Straße am Timmerberg sorgte am Freitag, 28. Februar, für einen größeren Einsatz. Gegen 12.17 Uhr wurde die Einsatzgruppe 1 des Löschzugs Stadtmitte alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine erhöhte Temperatur und Rauchentwicklung im Bereich des Dachbodens fest, zudem schlugen Flammen aus dem Kamin.
Um ausreichend Atemschutzträger vor Ort zu haben, wurde das Einsatzstichwort erhöht. Feuerwehrleute kontrollierten unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera den stark verqualmten Dachboden und suchten nach Glutnestern. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, mussten einige Dachpfannen entfernt werden. Während des Einsatzes setzte sich der Kamin mehrfach zu, wodurch die Gefahr eines Dachstuhlbrands bestand.
Nach mehrmaligem Fegen des Schornsteins konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Die brennenden Rußteile wurden abgelöscht, der Kamin darf allerdings erst nach einer fachmännischen Reparatur wieder genutzt werden. Die Bewohner erlitten einen leichten Schock, mussten aber nach einer Kontrolle durch das DRK Kierspe nicht ins Krankenhaus.
Während des Einsatzes waren die Straßen Am Timmerberg und Im Kamp voll gesperrt.
Zweiter Alarm für die Feuerwehr
Weil der Löschzug Stadtmitte Am Timmerberg gebunden war, wurden um 12.45 Uhr der Löschzug Rönsahl und die Löschgruppe Neuenhaus zu einem weiteren Kaminbrand alarmiert. Nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger war dort jedoch kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.
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