Hagen. Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwoch, 13. Mai, zog ein Auto in Hagen-Hohenlimburg die Aufmerksamkeit der Beamten der Hagener Polizei auf sich. Grund dafür war kein auffälliges Fahrverhalten, sondern ein ungewöhnlicher Transport: Auf dem Rücksitz befand sich ein überdimensionierter Fernseher.
Improvisation mit Folgen
Der Karton erwies sich als deutlich zu groß für das Fahrzeug. „Um ihn überhaupt unterzubringen, hatte der Fahrer bereits die Kopfstützen entfernt,“ so die Polizei. Dennoch blieb ihm kaum Platz: „Eine aufrechte Sitzposition war für ihn ebenfalls nicht mehr möglich.“
Diese improvisierte Transportlösung werteten Beamten als Verstoß gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung. Sie verhängten gegen den Fahrer ein Verwarnend und untersagten die Weiterfahrt.
Zweiter Anlauf gelingt
Der Fahrer und sein Begleiter reagierten pragmatisch und organisierten Unterstützung. Kurze Zeit später traf eine weitere Person mit einem größeren Auto ein. In diesem ließ sich der Fernseher problemlos und sicher verstauen. Erst danach ging der Fernsehtransport weiter — diesmal ohne Einschränkungen für Fahrer und Sicht.
Klare Regeln für den Transport
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sperrige Einkäufe im Auto stets sicher transportiert werden müssen: Die Ladung dürfe weder verrutschen noch Insassen oder andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Improvisierte Lösungen wie entfernte Kopfstützen oder das Festhalten durch Mitfahrer reichten dafür nicht aus.








