Mit dem traditionellen Fassanstich hat Bürgermeister André Dahlhaus am Freitagabend, 24. Juli, die Jakobuskirmes offiziell eröffnet. Beim Fassanstich standen neben der Eröffnung auch langjährige Schausteller im Mittelpunkt.
„Es gibt Termine im Kalender, da freut man sich das ganze Jahr drauf“, sagte Bürgermeister André Dahlhaus am Freitagabend bei der Kirmeseröffnung. Auf der Bühne am Jakobusbrunnen sorgte er mit dem traditionellen Fassanstich den offiziellen Startschuss für das Kirmeswochenende.
Zuvor waren die Breckerfelder Junggesellen-Schützen in ihren blauen Kitteln durch die Innenstadt zum Jakobusbrunnen gezogen. Wie in jedem Jahr findet das Schützenfest der Junggesellen parallel zu dem Volksfest statt. Beide Veranstaltungen gehören in Breckerfeld eng zusammen. Traditionell ist deshalb auch die erste Runde Bier nach dem Fassanstich den Junggesellen-Schützen vorbehalten.
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Ganz reibungslos lief das Anzapfen in diesem Jahr allerdings nicht. Der Bürgermeister benötigte mehrere Schläge, bis das Bier aus dem Fass floss. In seiner Rede zuvor äußerte er noch den Wunsch: „Ich hoffe, dass mir alles glückt.“ Als das Bier dann floss, folgte die erleichterte Feststellung: „Ist angestochen.“
Das Bier für den Fassanstich wurde in diesem Jahr vom Förderkreis, dem Stadtsportverband und Breckbräu zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden vier Fässer gesponsert.
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Neben dem Fassanstich ging es bei der Eröffnung auch um die Entwicklung des Jahrmarktes. Dahlhaus betonte, dass die Veranstaltung nicht allein von ihrer Tradition lebt. „Jakobuskirmes lebt nicht nur von der Tradition, sondern auch davon, sich immer weiter zu entwickeln“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die neuen Fahrgeschäfte und Imbissangebote.
Rund 35 Schausteller sind in diesem Jahr mit Fahrgeschäften, Jahrmarktgeschäften sowie Verkaufs- und Imbissständen vertreten. Neu dabei sind unter anderem eine „Potato Bar“ mit verschiedenen Kartoffelgerichten sowie ein Stand mit Nudeln aus dem Käselaib. Zum Angebot gehören außerdem Fahrgeschäfte wie Autoscooter, Break Dancer und Shaker.
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Schausteller für langjährige Treue geehrt
Ein weiterer Bestandteil der Eröffnung waren Ehrungen für Schausteller, die dem Volksfest seit vielen Jahren die Treue halten.
Für 20 Jahre auf der Breckerfelder Kirmes wurde Michael Drescher geehrt.
Tanja Klausen erhielt, stellvertretend für ihren Ehemann, eine Ehrung für 25 Jahre Treue mit ihrem Imbissstand. Überreicht wurden eine Urkunde und ein Breckerfelder Denar.
Auf eine 40‑jährige Teilnahme kann Bärbel Makrutski mit ihrem Mandeln‑ und Süßwarenstand zurückblicken. Sie erhielt eine Urkunde sowie zwei Flaschen Wein.
Ebenfalls seit 40 Jahren ist Dirk Wagner mit „Kindertraum“ und seinem Engagement bei dem Rummel dabei. Wagner wurde ebenfalls mit einer Urkunde und einer Flasche Wein ausgezeichnet. Dabei hob er das besondere Verhältnis zwischen Schaustellern und Stadtverwaltung hervor: „Wir haben uns hier immer gerne eingebracht, weil hier immer so ein freundschaftliches Verhältnis zur Verwaltung war.“
Zum Abschluss der Eröffnung richtete Dahlhaus seinen Dank auch an die Anwohner im Breckerfelder Ortskern. Die Kirmes bringt für die Menschen, die direkt an den Veranstaltungsflächen wohnen, jedes Jahr Einschränkungen und zusätzlichen Lärm mit sich. Dafür bat der Bürgermeister um Verständnis und Unterstützung.
Mit einem Augenzwinkern blickte Dahlhaus bereits auf das Ende des Wochenendes: „Ab Dienstag kann wieder geschlafen werden.“
Nun steht Breckerfeld ein langes Kirmes- und Schützenfestwochenende bevor. Bis Montag, 27. Juli, können Besucher die Fahrgeschäfte, Buden und gastronomischen Angebote in der Innenstadt besuchen. Für das musikalische Programm sorgen am Freitag „Social Club“, am Samstag die „Tom Browne Band“, am Sonntag André George und am Montag „Soundpark“.
Den Abschluss der Veranstaltung bildet am Montagabend das große Feuerwerk „Breckerfeld im Feuerzauber“. Gegen 23 Uhr soll das musiksynchrone Feuerwerk vom Martin-Luther-Park aus gezündet werden.








