Ein 25-Jähriger aus Rönsahl ist auf einen mutmaßlichen Betrüger hereingefallen, der sich im Internet als Kammerjäger ausgegeben hatte. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Mann wegen eines Mäuseproblems online nach Hilfe gesucht. Am Dienstag, 20. Oktober, erschien daraufhin ein angeblicher Fachmann bei ihm.
Angeblicher Kammerjäger spritzt Wasser
Zunächst verlangte der vermeintliche Kammerjäger einen sehr hohen Preis. Schließlich einigten sich beide auf einen Betrag im mittleren dreistelligen Bereich. Darin sollten die Anfahrt und eine spätere Nachkontrolle enthalten sein.
Bei der Arbeit kamen dem Auftraggeber allerdings Zweifel an den Fähigkeiten des Mannes. Nach Angaben der Polizei spritzte dieser offenbar lediglich Wasser. Anschließend verschwand er – und die Mäuse blieben.
Firmenangaben frei erfunden
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ihren Recherchen waren sowohl der angegebene Firmenname als auch die Geschäftsanschrift frei erfunden.
Die Polizei rät, bei der Suche nach Handwerkern und Dienstleistern im Internet Kontaktdaten und Angebote sorgfältig zu prüfen. Verdächtige Beobachtungen sollten der Polizei gemeldet werden.





