Mit dem Regionale-2025-Projekt Essbare LenneSchiene setzt die Stadt Iserlohn gemeinsam mit ihren Partner-Kommunen Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg und Altena eine ökologische und soziale Initiative um. Entlang der Lenneroute, dem 142 Kilometer langen Radweg, der die Kommunen entlang des Flusses Lenne miteinander verbindet, sollen insgesamt 75 regionale Obstbäume gepflanzt werden. Dadurch will man einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leisten, über heimische Obstsorten informieren und auch zur Nahversorgung der Menschen entlang der Strecke beitragen.

Überregionale Nachrichten

Am 20. Januar wurden in Altena die ersten Bäume im Rahmen des Projekts Essbare LenneSchiene gepflanzt. Im Lennepark gegenüber dem Markaner stehen drei Apfelbäume und weitere zwei Obstproduzenten haben etwa auf Höhe des Bahnsteigs ihren Platz gefunden.

Die Baumsorten sind alteingesessen: Altenaer Rosenapfel, Röthaer Blenheim, Verwechsler Böhmischer Roter Jungfernapfel und Schöner vom Winkelsen wurden für die Essbare LenneSchiene ausgewählt. An allen Bäumen des Projekts werden Tafeln aufgestellt oder angebracht, die Informationen zu den jeweiligen Sorten enthalten. Über einen QR-Code gibt es noch mehr Informationen direkt auf dem eigenen Handy.

Im Lennepark in Altena wurden die ersten Obstbäume im Rahmen des Projekts Essbare LenneSchiene gepflanzt. Auf Schautafeln gibt es Informationen zu den jeweiligen Sorten.
Foto: Hanno Grundmann / Stadt Altena

Eine Besonderheit des Projekts sind die geplanten Baumpatenschaften. Wer eine Patenschaft übernimmt, soll an einem kostenlosen Obstbaumschnittkurs teilnehmen können und praktische Informationen zur Pflege der Bäume erhalten.