Dass von der Originhalbesetzung nur Gero Körner (Piano) und Barbara Barth (Gesang) dabei waren, spielte keine Rolle. Henning Gailing (Bass) ersetzte Casper van Meel, der eigentlich zum Trio gehört, und Frederik Köster (Trompete) überzeugte als Gast.
„Things ain’t what they used to be“, der Titel des kürzlich vorgelegten zweiten Albums des Trios, war auch Thema des Abends. Mit einem Sound im Stile Duke Ellingtons. Vor allem aber mit überragenden Soli und einer Sängerin mit klarer Stimme, deren Scat-Gesang wie ein eigenes Instrument wirkte.
Hatte Barbara Barth die Brennerei eingangs noch als kühlen und erfrischenden Ort gelobt, wenn man wie die Band aus dem noch deutlich wärmeren Köln kommt, heizte sich die Stimmung schnell auf. Die Besucherzahl des Benefizkonzertes, mit dem KUK die Reparatur des Flügels unterstützen wollte, war überschaubar. Der Beifall für die Akteure auf der Bühne stand aber dem einer „vollen Bude“ in nichts nach.
KUK-Vorsitzender Karl-Heinz Kraus, der nicht wieder für das Amt kandidiert, dankte Horst Becker vom Förderverein der Brennerei für die jahrelange Zusammenarbeit und Gastfreundschaft in dem besonderen Ambiente. Das wussten auch die Musiker zu schätzen, die als kleines Dankeschön ein Rönsahler Bier mitnehmen konnten. Auch in der Brennerei zeichnen sich Änderungen ab. Die Bewirtung überlässt Horst Becker seinen Nachfolgern.


Das deutlich verjüngte Team bot probeweise statt Bockwurst einen Teller mit kleinen Snacks an. Petra Rahmer und Astrid Merschmann möchten zu Top-Musik auch besondere Häppchen bieten.
Die Veranstaltung war für alle ein perfekter Abend, der Lust auf das nächste Konzert macht.









