Pettersson müsste Holz hacken und den Kartoffelacker umgraben, aber er hat zu nichts Lust. Da ist Kater Findus zur Stelle. Mit Witz, Fantasie und jeder Menge Einfallsreichtum versucht er, seinen Freund wieder zum Lachen zu bringen. Diese Erzählung bringt das Mülheimer WODO Puppenspiel mit seiner Inszenierung „Armer Pettersson“ am 31. Juli um 16 Uhr im Saal der Stadtbücherei auf die Bühne.
Das Stück basiert auf den Büchern des schwedischen Autors Sven Nordqvist. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, gegenseitiger Fürsorge und davon, wie Humor und Zuwendung helfen können, schwierige Situationen zu überwinden.
Das Mülheimer Figurentheater WODO Puppenspiel wurde 1983 von Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup‑Wellfonder gegründet. Der Name des Ensembles setzt sich aus den Anfangssilben ihrer Vornamen zusammen.
Beide sind ausgebildete Sozialpädagogen mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit. Sie wollen mit ihrem Puppenspiel Kinderliteratur und gesellschaftliche Themen altersgerecht vermitteln und Kinder zum Mitdenken und Mitfühlen anregen. Das Ensemble setzt dabei verschiedene Formen des Figurentheaters ein – darunter Marionetten, Tischfiguren und Handpuppen. In der Stadtbücherei Lüdenscheid sind die beiden Puppenspieler gut bekannt und gern gesehene Gäste, denn sie verstehen es bestens, Kinder zu begeistern.
Die Aufführung „Armer Pettersson“ in der Stadtbücherei dauert rund 45 Minuten. Auf der Bühne werden unterschiedliche Figurentypen eingesetzt. Während Pettersson als Tischfigur dargestellt wird, tritt Findus als Marionette auf.
Für Kinder ab drei Jahren
Geeignet ist das Stück für Kinder ab drei Jahren. Es spricht gleichermaßen auch ältere Kinder und alle Pettersson-und-Findus-Fans an. Sie erleben während der Aufführung die bekannte Geschichte in einer faszinierenden Inszenierung, bei der neben den verschiedenen Puppen auch die Puppenspieler auf der Bühne zu sehen sind.
Tickets für den Besuch der Vorstellung gibt es in der Stadtbücherei. Sie sind am Bezahlautomaten zu kaufen. Der Eintritt kostet drei Euro.
Die Veranstaltung ist Teil des Sommerleseclubs, einem Projekt der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken in NRW, und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.









