Retten, löschen, bergen, schützen — das sind die Aufgaben der Feuerwehr. Unterstützt wird die Löschgruppe Schalksmühle bei ihrer Arbeit nun durch eine Drohne.

"Für uns ist die Anschaffung ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung", betont Dirk Hauck, Löschgruppenführer der Einheit Schalksmühle, im Pressegespräch. Erleichtern soll sie die Arbeit der Feuerwehr vor allem im Gelände — zum Beispiel auf der Suche nach vermissten Personen oder Brandursachen.

"Wir sind gerade dabei, die Einsatzkräfte entsprechend auszubilden und die Einheit aufzubauen", ergänzt David Günther, der künftige Einheitsführer. Diese wird aus sechs Feuerwehrmännern bestehen. Derzeit, so Günther weiter, sei man intensiv mit dem Aufbau der Einheit beschäftigt: "Parallel zu der Ausbildung der Kräfte muss noch Material beschafft und dafür gesorgt werden, dass alle Auflagen eingehalten werden — solche gibt es nämlich auch für die Feuerwehr." Einsetzbar sei die Drohne jedoch für die Feuerwehr fast überall: "Wir dürfen praktisch überall fliegen, einzige Ausnahmen sind Flugplätze und Kasernen."

Die Feuerwehr Schalksmühle hat eine neue Drohne
Foto: Herold

Unterstützung durch die Sparkasse an Volme und Ruhr

Die Sparkasse an Volme und Ruhr hat das Projekt mit einer Spende in Höhe von insgesamt 4000 Euro unterstützt. "Ich halte die Anschaffung für zukunftsweisend", zeigte sich Markus Hacke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, begeistert. "Das Einsatzmittel ist perfekt geeignet, um nachts und im Gelände einen Überblick zu bekommen."

"Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung", betonte Dirk Hauck. "Die Anschaffung einer Drohne hatten wir schon lange im Blick, konnten das Projekt aufgrund der Budgetierung bislang aber nicht umsetzen. Die Drohnentechnologie ist ein Meilenstein in der Feuerwehrtechnik und ein wichtiges Erkundungsmittel." Nun, so Hauck weiter, gelte es, sich "personaltechnisch und taktisch aufzustellen."

Im Frühjahr soll die windstabile Drohne, die für eine Flughöhe von bis zu 1500 Metern geeignet ist und über eine Wärmebildkamera verfügt, dann in den Betrieb gehen.

Die Drohne soll ab Frühjahr zum Einsatz kommen.
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