Die Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Märkischen Kreis sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Insgesamt flossen 157,8 Millionen Euro in die Region – rund 39 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch die Zahl der geförderten Maßnahmen nahm spürbar zu: Wurden 2024 noch 1951 Vorhaben von Unternehmen, Kommunen und privaten Haushalten unterstützt, waren es 2025 insgesamt 2667 Projekte.
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Müller sieht darin ein positives Signal: „Die verstärkte Nachfrage zeigt, dass die vom Bund aufgesetzten Förderprogramme Investitionen von privaten Haushalten und Unternehmen unterstützen.“ Zugleich betont er, dass verlässliche und wettbewerbsfähige wirtschaftliche Rahmenbedingungen weiterhin entscheidend seien. Hier seien seiner Ansicht nach weitere Reformen nötig.
Mehr Unterstützung für Unternehmen
Besonders stark wuchs die Inanspruchnahme von Förderprogrammen zur Modernisierung und Weiterentwicklung von Betrieben. Das Fördervolumen stieg hier von 36,4 Millionen Euro auf 56,8 Millionen Euro – ein Plus von 56 Prozent. Die Zahl der geförderten Vorhaben erhöhte sich von 130 auf 140.
Private investieren in Wohneigentum und Energieeffizienz
Auch bei privaten Antragstellern zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Die Zahl der Fördermaßnahmen wuchs von 1.812 auf 2.503 Vorhaben, das Fördervolumen von 75,6 Millionen Euro auf 93,8 Millionen Euro. Genutzt wurden die Programme dabei vor allem für Investitionen in Wohneigentum sowie für energetische Sanierungen.









