Diese Erkenntnis wurde in einem Micro-Musical „verpackt“, das 31 Kinder und zwölf Betreuer am vergangenen Samstag, 11. Februar, in der nahezu vollbesetzten evangelischen Christuskirche aufführten.
Einstudiert wurde die rund eine Viertelstunde lange Vorführung am selben Tag, und pünktlich um 15.15 Uhr begann das mit Spannung erwartete Stück mit einem Tanzstück zum bekannten Song „Fliegerlied – heut ist so ein schöner Tag“. Als zweiter Teil der Aufführung folgte ein kleines Theaterstück. Die Idee dazu hatte Andrea Bahr. Die Gemeindepädagogin hat sich dazu ein Bilderbuch als Vorlage genommen. Die Geschichte „Der Adler, der nicht fliegen wollte“, stammt aus der Feder des ghanaischen Lehrers und Missionars James Aggrey und ist schon ausgesprochen alt.
Für die Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren war die Geschichte gut einzustudieren, und endete mit einem „special effect“: Am Schluss flog der Adler doch noch, dessen Darsteller natürlich nicht. Einen Drachen im Design dieses stolzen Vogels flog von der Empore hinab über die Kopfe der Zuschauer. Den Schlussakt bildete ein weiteres Mal Musik, diesmal allerdings nicht aus der Konserve, sondern gesungen und von der Begleit-Band live gespielt.
Für die Beteiligten ging damit ein arbeitsreicher und spannender, aber auch kreativer Tag zu Ende. Natürlich nicht ohne „standing ovations“, denn die Familien der Kinder applaudierten begeistert am Schluss der Aufführung.
Fotogalerie:







Das neue Konzept von Andrea Bahr ist damit zweifellos aufgegangen. Mit dem „Micro-Musical“ wollten sie und ihr Team nach der langen pandemiebedingten Pause ein attraktives Angebot für die Kinder und Jugendliche auf die Beine stellen, das gewissermaßen eine Nachfolge der „kreativen Kinderkirche“ darstellt. Die allerdings habe „große Fußstapfen hinterlassen“, erklärt Andrea Bahr, daher wolle sie das Angebot völlig neu ausrichten.
Der Start ist eindeutig gelungen, und wurde von zahlreichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Die kamen auch aus der eigenen Familie. Einige waren auch kaum älter als die Teilnehmer selbst. Bei der Vorbereitung wurde auch jede Hand gebraucht, schließlich wurden Kostüme und Requisiten gebastelt. Mittags wartete ein gemeinsames, leckeres Essen auf das Ensemble. Wieviel Zeit im Vorfeld benötigt wurde, konnte Andrea Bahr nicht genau sagen, aber es dürfte manche Stunde in dem Projekt stecken. Bei dem Ergebnis darf man gespannt sein, was in der Zukunft noch realisiert werden wird.









