Mehr als 120 Zuhörer konnte der KuK-Vorsitzende Rolf Muck am Sonntag, 5. Februar, um 17 Uhr zum Konzert von „Cuarteto Repentino“ in Kierspe begrüßen. Der starke Applaus nach zweimal 45 Minuten zeigte, dass niemand sein Kommen bereute. Im Gegenteil: alle fühlten sich bestens unterhalten. Denn die Spielfreude und das Können der vier Musiker zog alle in ihren Bann.
Die aus Russland stammende Geigerin Ekaterina Branova, der Akordeon-Spieler Ruslan Maximovski aus der Ukraine, Klarinettist Drilon Ibrahimi aus Portugal und Kontrabassist Erick Paniagua aus Bolivien zeigten allesamt ihre meisterhaften Fertigkeiten an ihren jeweiligen Instrumenten. Sie fesselten die Anwesenden mit ihrer hohen Professionalität und mitreißenden Rhythmen.
In diesen schwierigen Zeiten war es besonders schön anzusehen, wie harmonisch die russische Musikerin und ihr ukrainischer Kollege mit spürbarer Spielfreude miteinander musizierten. Zudem trugen sie Stücke von russischen als auch ukrainischen Komponisten vor.

Mit dem Wechsel zwischen Balkanbeats, klassischen Stücken, Klezmer oder feurigem Latin Jazz zeigte das „Cuarteto“ nicht nur seine Vielseitigkeit, sondern erreichte schnell die Herzen und Gefühle der Zuhörer.
Als Ruslan Maximovski, der den Abend auch moderierte, dass man nun langsam zum Ende komme, tönte es aus dem Zuschauerraum: „Aber nur gaanz langsaam.“
Zum Schluss bedankten sich die Besucher mit stehenden Ovationen bei den vier Musikern, die sich mit einer Zugabe revanchierten.









