Etwa 40 interessierte Gäste kamen zur Einweihungsfeier des neuen Calesthenic Parks an der Meienbornstraße, unterhalb des „Regenbogen“-Kindergartens. Die Anlage wurde zwar schon 2020 fertiggestellt, aber – infolge von Corona – erst jetzt offiziell eröffnet. Möglich wurde sie durch die Zusammenarbeit des TSV Rönsahl 1886 e.V. mit dem Jugendzentrum Rönsahl. Gefördert wurde das Projekt durch das LEADER-Programm.
„Calisthenic“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „wunderschöne Kraft“. Hier bezeichnet der Überbegriff unterschiedliche Eigengewichtsübungen. Alternative „neudeutsche“ Bezeichnungen sind etwa „Street Workout“, „Ghetto Fitness“ oder „Body Weight Exercises“. Der Fitness-Parcours besteht aus schlicht gestalteten Stahlgerüsten, die etwa Barren und Reck nachempfunden wurden.
Offiziell wurde es dann kurz nach 14 Uhr, als der Ortsbürgermeister Holger Scheel das Wort ergriff. „Damit etwas ins Leben kommt, bedarf es zwei.“ Mit diesen Worten eröffnete Holger Scheel seine Ansprache und nahm hier natürlich Bezug auf die beiden treibenden Kräfte hinter der Verwirklichung des Projekts.
„Auf die Frage, was im Dorf fehlt, kamen Antworten wie ‚Disco‘ oder ‚Nachtbus‘. Als dann der Begriff ‚Calesthenic‘ fiel, habe ich mir das Wort erst einmal buchstabieren lassen“, erklärte Scheel scherzhaft. Auch dem ehemaligen Bürgermeister Frank Emde müsse man danken, da er sich für das Projekt im Zuge des „Dorfinnenentwicklungskonzeptes – was für ein Wort“ – eingesetzt habe. Und Scheel weiter: „Hier konnten wir zwei Klappen mit einer Fliege schlagen. Ach ne: Zwei Fliegen mit einer Klappe. So ist richtig.“





Im Anschluss an Scheels Rede richtete noch der Calesthenics-Trainer Chris Warner vom Essener Sportbund ein paar Worte an die Gäste. Dann ging es auch schon für einige Gäste – Warner wurde hier von seiner Frau unterstützt mit leichteren Übung los. Wie bei Dorfveranstaltungen üblich, war natürlich auch für passende Verpflegung gesorgt.





Chris Warner gab mit Unterstützung seiner Frau einige Übungen vor.
Folgend können alle Interessierten (Fitnesszustandunabhängig, auch wenn man es nicht glauben mag) Übungen durchführen, geleitet durch qualifizierte Trainer (1x männlich , 1x weiblich). Für die bei Dorfveranstaltungen übliche Verpflegung war ebenfalls gesorgt.









