Um die Tiere auf dem Weg zum Ablaichen vor dem Tod durch Überfahren auf den Straßen zu schützen, wird auch im Kerspetal ein Schutzzaun als Wandersperre aufgestellt. Das übernehmen einmal mehr die Mitglieder des BUND Kierspe-Meinerzhagen, des ansässigen Nabu und des Hegerings. Sie laden Freiwillige ein, ihnen am Samstag, 4. März, ab 10 Uhr im Bereich Mühlenschmidthausen zu helfen.
Gudrun Barth von der BUND-Ortsgruppe erklärt das Prozedere wie folgt: „Die Tiere laufen am Zaun entlang und fallen in die dort eingelassenen Eimer. Etwa sieben Wochen lang, zweimal täglich – jeweils morgens früh und abends spät – werden die Amphibien von den Naturschützern dann aus den Fangeimern genommen, gezählt und auf die andere Straßenseite gebracht. Von dort setzen sie ihren Weg zum Gewässer fort.“

Am Samstag, 4. März ab 10 Uhr, treffen sich alle Helfer in Mühlenschmidthausen zum gemeinschaftlichen Aufbau des Amphibienzauns beim Vorstaubecken der Kerspetalsperre. Der Aufbau des Amphibienzauns werde erfahrungsgemäß drei Stunden dauern.
Freiwillige Helfer benötigten keine Vorkenntnisse, sie sollten aber an wetterfeste Kleidung, Arbeitshandschuhe, Spaten und kräftige Hacken denken. Es stehen auch einige Werkzeuge zum Ausleihen bereit.
Interessierte Bürger, die beim Aufstellen des Zauns mithelfen wollen, können sich in der kommenden Woche unter der Telefonnummer 02359/ 4358 bei Gudrun Barth anmelden oder direkt zum genannten Treffpunkt kommen. Wer in den folgenden Wochen beim Leeren der Fangeimer mithelfen möchte, sollte sich ebenfalls telefonisch melden.









