„Lärm macht krank.“ Dem wollen Anlieger der Marienheider Straße mit einem Tempolimit begegnen. Einen entsprechenden Bürgerantrag hat Petra Biehn am Montag, 2. November, im Rat gestellt.

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Sie überreichte Bürgermeister Jan Nesselrath eine Liste mit 223 Unterschriften. Das Ziel: Lärmschutz durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 für das Teilstück der südlichen Ortsumgehung „ab der Kreuzung Marienheider- /Genkeler Straße bis zum Ortsausgangsschild Meinerzhagen in Richtung Marienheide“ auf einer Strecke von ca. 500 Metern.

Verwiesen wird auf Messungen im Bereich Stettiner Straße/Fumberg, an der Heerstraße und Am Schnüffel. Die Lärmbelästigung durch Verkehrsströme liege hier oberhalb der Schwellenwerte. Während zwischen Schützenplatz und Kreuzung Genkeler Straße Wände Schutz vor dem Lärm böten, gebe es für Anwohner an der Marienheider Straße, Höhen-, Schöppenkamp und Spitzenbergstraße „keine Schutzmaßnahme gegen den Verkehrslärm der vielbefahrenen Umgehungsstraße“. „Ein beidseitiges Tempo 30“ auf dem Teilstück Richtung Ortsausgang sehen die Unterzeichner als „einfache Maßnahme“ zum Schutz der Anwohner.

Sie verweisen zudem auf die B256 im benachbarten Kalsbach. Hier wurde auf der Bundesstraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Bei der Südumgehung handele es sich um eine untergeordnete Landesstraße. Begründet wird der Antrag zudem mit der Entscheidungsmöglichkeit der Kommunen, Tempo 30 im Bereich von Fußgängerüberwegen anordnen zu können. Ein solcher befinde sich kurz vor dem Ortsausgangsschild, unterstreichen die Unterzeichner ihre Forderung.

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