Am Donnerstagabend, 22. Januar, wurde das Heimatmuseum zu einem lebendigen Treffpunkt für Visionen: Eine gut besuchte „Ideenwerkstatt“ widmete sich dem Thema „Ein Café für Breckerfeld“ und brachte Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen — allen gemeinsam war der Wunsch, gemeinsam konkrete Ideen zu entwickeln.
Vielfältige Konzepte aus der Bürgerschaft
„Einige Teilnehmende kamen mit bereits sehr konkreten Vorstellungen“, erklärt Janina Clever als eine der Initiatorinnen der Ideenwerkstatt. So wurde beispielsweise die Idee eines Outdoor-Cafés im ländlichen Raum vorgestellt — einem Ort, an dem Wanderer und Biker einkehren können, Familien entspannt Kaffee trinken und Kinder ausreichend Platz zum Spielen haben.
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Andere wiederum wünschten sich ein Innenstadt-Café, das internationale kulinarischen Angebote und gleichzeitig einen offenen Raum für Jugendliche bieten könnte. „Hier waren sich viele Teilnehmende einig, dass eine solche Einrichtung durch die Nähe zu bestehenden Ladenlokalen Synergien für das gesamte Stadtleben entstehen lassen könnte“, erzählt Clever.
Mehr als nur Kaffee
Neben klassischen Café-Konzepten wurden aber auch kreative Ideen vorgestellt, die über ein typisches Café hinausgehen. Rege wurde diskutiert, ob es möglich wäre, etwas zu realisieren, das innovativer, einfallsreicher ist und verschiedensten Projekten Raum geben könnte — eine Art „Event-Café“. Oder auch, ob sich ein solches Café beispielsweise durch Kuchenspenden und ehrenamtliches Engagement umsetzen lassen würde. „In diesem Zusammenhang wurden auch schon verschiedene Räumlichkeiten in der Stadt diskutiert, die sich möglicherweise als zukünftiges Café beziehungsweise Eventstandorte eignen könnten“, so Janina Clever.
Offener Austausch und große Resonanz
Insgesamt sei der Abend von einem offenen, wertschätzenden und inspirierenden Austausch geprägt gewesen, freuen sich die Initiatorinnen der Ideenwerkstatt: „Unser Ziel war es, Menschen mit einer Café-Idee oder einem Café-Traum zu ermutigen, diese zu teilen, weiterzuentwickeln und gemeinsam zu denken. Die große Resonanz hat gezeigt: Das Interesse ist da.“ Nun bleibe die Hoffnung, dass aus der entstandenen Vernetzung schon in diesem Jahr — oder auch langfristig — ein oder sogar mehrere Cafés in Breckerfeld Wirklichkeit werden.










